Besondere Einsätze

Großbrand in einem Gartenbaubetrieb

Am Samstag, 24.01.2009, gegen 15.15 Uhr, wurden die Stadtfeuerwehr Kitzingen mit sämtlichen vier Stadtteilfeuerwehren nebst Notfallseelsorge zu einen Brand in einem Gartenbaubetrieb im Kitzinger Stadtteil Etwashausen alarmiert. Eine hohe schwarze Rauchwolke wies den Einsatzkräften den Weg zur Einsatzstelle. Ein Teil des Gartenbaubetriebes mit bereits fertigen Pflanzen und einem Lastkraftwagen wurde ein Raub der Flammen. Ein weiteres Ausbreiten der Flammen, auch auf einem direkt vor dem Betrieb geparkten LKW, konnte verhindert werden. Die Schadensumme soll sich nach Angaben aus der Presse auf rund 200.000 EURO belaufen, den Brand sollen zündelnde Kinder verursacht haben.

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Zimmerei steht in Flammen

Am frühen Neujahrsmorgen, gegen 03.20 Uhr, brach in einem Zimmereibetrieb am Stadtrand von Kitzingen ein Brand aus. Ein eingeschossiges Gebäude und eine angebaute Lagerhalle einer Baufirma wurden dabei teils vollkommen zerstört. Bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt und der engen Bebauung um den Brandherd stellten sich die Löscharbeiten als sehr schwierig dar. Einige unmittelbare Nachbarn verließen während der Brandbekämpfungsmaßnahmen ihre Wohnungen. Durch massives Eingreifen mehrerer Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf Nachbarwohngebäude verhindert werden. Der Einsatzort wurde großräumig abgesperrt. Durch gefrorenes Löschwasser bildeten sich rund um die Einsatzstelle und angrenzenden Straßen teils große Eisflächen. Teile der Löschmannschaften und Einsatzgerät waren durch auftretenden Wassernebel buchstäblich vereist. Sechs Feuerwehrangehörige erlitten im Einsatz Frakturen, Schnitt- und Sturzverletzungen, Prellungen, Bänderdehnungen und leichtere Verbrennungen. Sie wurden von einem Notarzt und von den Besatzungen mehrerer Rettungsfahrzeuge ärztlich versorgt. Trotzdem mussten zwei Feuerwehrangehörige ambulant eine Klinik aufsuchen. Das BRK stellte mehrere beheizbare Zelte auf und versorgte die Einsatzkräfte mit heißen Getränken. Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht wegen der ungeklärten Brandursache Ermittlungen aufgenommen. Im Großeinsatz waren die Stadtfeuerwehr Kitzingen, alle Stadtteilfeuerwehren aus Repperndorf, Hohenfeld, Hoheim und Sickershausen, dazu die Freiwilligen Feuerwehren aus Iphofen, Albertshofen und Mainstockheim sowie die Werkfeuerwehr Fehrer mit rund 160 Einsatzkräften. Neben der Polizei stellte das BRK Kitzingen noch knapp 50 Helfer. Nach Polizeiangaben soll sich die Schadenssumme auf rund 250.000 EURO belaufen. Die Einsatzdauer belief sich mit einer Brandnachschau am Nachmittag auf über neun Stunden.

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Lagerhausbrand am Main

Am Samstag, 4.8.2007, kurz vor 0.30 Uhr, wurde die Kitzinger Stadtfeuerwehr zu einem Wohnhausbrand alarmiert. Beim Gebäude handelte es sich nicht um ein Wohnhaus, sondern um ein vierstöckiges, seit längerer Zeit leer stehendes Lagerhaus, direkt am Main, welches unter Denkmalschutz steht. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehreinsatzkräfte, welche ungefähr einen Kilometer zur Einsatzstelle vom Feuerwehrgerätehaus aus anfahren mussten, entwickelte sich bereits ein Vollbrand im Gebäude. Das Lagerhaus brannte vollkommen aus, benachbarte Gebäude und Anbauten konnte erfolgreich von den Flammen geschützt werden. In Spitzenzeiten wurden für die Löscharbeiten 11000 Liter Wasser pro Minute aus dem Main gefördert. Die immer wieder auflodernden Flammen, im Bereich des Bitumendaches, konnten erst unter Zuhilfenahme von Schaum erstickt werden. Aufgrund des Ausfalls der zweiten Kitzinger Drehleiter, welche zur Zeit in Reparatur ist, wurde ein Betonpumpenfahrzeug der Kitzinger Firma Lenz-Ziegler-Reifenscheid angefordert. Mit einem speziellen Umrüstsatz wurde dieses Fahrzeug kurzerhand zu einem Wasserwerfer für große Höhen ausgestattet. Die Nachlöscharbeiten, die sich bis 16.30 Uhr hinzogen, erwiesen sich als sehr schwierig da das Gebäude einsturzgefährdet erscheint. Im Einsatz waren BRK und THW mit insgesamt 211 Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr, den Stadtteilfeuerwehren Repperndorf, Hoheim, Hohenfeld und Sickershausen, der Freiwilligen Feuerwehr Iphofen und der Werkfeuerwehr Fehrer. Da die Brandursache nicht feststeht, hat die Kriminalpolizei Würzburg Ermittlungen aufgenommen.

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Bürgermeister rettet 88jährigen

Am Freitag, 03.02.2006, in den Vormittagsstunden, bemerkte der 46-Jährige gebürtige Mainstockheimer Peter Enck, beim Verlassen einer Arztpraxis, dass aus dem schräg gegenüberliegenden Haus starker Rauch aus dem Dachstuhl aufstieg. Er setzte einen Notruf ab und betrat kurzerhand das Haus. Im ersten Stock ließ sich die Wohnungstüre nicht öffnen. Der zur Hilfe herbeeilende Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs (Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr Kitzingen) trat daraufhin die Türe ein. Beide konnten dadurch einen bereits schwer verletzten 88jährigen Rentner im brennenden und verqualmten Haus aus dem Obergeschoss retten.
Der um sich beißende Hund des Seniors wurde anschließend mit Hilfe einer rasch übergeworfenen Decke lebend ins Freie gebracht. Brandursache soll ein umgestürzter Heizstrahler gewesen sein. Der Sachschaden soll sich auf 100.000 EURO belaufen.
Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Mainstockheim, Kitzingen und Buchbrunn.

Bürgermeister K.-D. Fuchs wurde bereits im Jahr 1987 mit dem Steckkreuz für besondere Verdienste bei einer damaligen Menschenrettung, bei der er maßgeblich beteiligt war, ausgezeichnet.

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Am Sonntag, gegen 4.45 Uhr, kam es in der Kitzinger Altstadt zu einem Wohnhausbrand. Der Dachstuhl nebst darunter liegenden Wohnungen wurde ein Raub der Flammen. Es gab mehrere Verletzte, darunter auch drei Feuerwehrleute. Eine schwerverletzte Frau konnte durch den ersteintreffenden Feuerwehrtrupp gerettet werden und wurde dem Rettungsdienst übergeben.
Im Einsatz war die Stadtfeuerwehr mit den Stadtteilfeuerwehren aus Repperndorf, Hoheim, Hohenfeld und Sickershausen. Aus Iphofen wurde zur Unterstützung der Löscharbeiten eine weitere Drehleiter zugezogen.
Die Brandursache ist noch nicht erklärt, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Am vergangenen Sonntagnachmittag, den 29. Mai 2005, machte Badende im Schlosssee bei Mainsondheim lautes Gluckern stutzig. Ein Schwimmbagger drohte im See zu versinken. Als gegen 17 Uhr Polizeikräfte und THW anrückten, lag das Baggerschiff schon halb unter Wasser. Nur ein Stahlseil, mit dem die „Patrick“ am Ufer festgemacht war, verhinderte deren kompletten Untergang. Nach Meinung von Sachverständigen „könnte man mit der Bergung des Schwimmbaggers am Folgetag beginnen“.
Angesichts der bedrohlichen Lage, und dass ein Ölfilm auf dem Gewässer immer größer zu werden scheint, wurde am Montagvormittag die Ölwehr des Landkreises Kitzingen alarmiert. Jetzt wurde, zusammen mit dem THW, die landkreiseigene Ölsperre im Mainsee eingebracht. Dadurch konnte erfolgreich verhindert werden, dass keine schädlichen Betriebsstoffe des Baggers im Main fließen konnten. Der Schwimmbagger kann mit bis zu 6000 Liter Dieselkraftstoff betankt werden. Feuerwehr und THW kämpften tagelang gemeinsam für die Umwelt. Vom Gewässer konnte eine große Menge Öl-/Diesel-/Wassergemisch abgesaugt werden. Die unter Anleitung von diversen Sachkundigen versuchten Hebeversuche des Baggers schlugen allesamt fehl.
Am Mittwoch wurden die Feuerwehrkräfte abgezogen, da ein weiteres Ausbreiten des Öl-/Dieselgemisches nicht mehr gegeben war und die Feuerwehrführung die Meinung vertrat, dass die Hebung des Baggers nicht Feuerwehraufgabe ist. Die Ölsperre wurde im See belassen und durch die Feuerwehr lediglich noch kontrolliert.
Den Grund, wieso das Bagger-Ponton mit dem Heck auf Grund kam, ist noch nicht geklärt. Mittlerweilen gelang es, das Schiff zu heben.
Im Großaufgebot waren neben Berufstauchern, Sachverständigen und verschiedenen Behördenvertretern die Freiwilligen Feuerwehren Kitzingen, Volkach und Dettelbach sowie die Berufsfeuerwehr Würzburg. Der Sach- und Umweltschaden soll sich auf rund 100.000 EURO belaufen.

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Verheerender Brand in Kitzingen

Am 29. April 2004, kurz nach 23.45 Uhr, gingen bei der Polizeiinspektion Kitzingen mehrere Notrufe ein, die einen Dachstuhlbrand in der Oberen Bachgasse meldeten. Beim Eintreffen des Kitzinger Feuerwehrkommandanten ließ dieser, angesichts der engen Altstadt-Bebauung, sofort Großalarm auslösen. 160 Freiwillige der Stadtfeuerwehr Kitzingen mit den Stadtteilfeuerwehren aus Repperndorf, Hohenfeld, Hoheim und Sickershausen sowie der Freiwilligen Feuerwehr Iphofen bekämpften das Feuer von vier Seiten aus.
Trotz des Einsatzes von drei Feuerwehrdrehleitern (zwei aus Kitzingen, eine aus Iphofen) konnte ein explosionsartiges Übergreifen der meterhoch aufschlagenden Flammen auf angrenzende Häuser nicht vermieden werden.

Fünf Häuser wurden teilweise ein Raub der Flammen. Ein weiteres angrenzendes Wohnhaus konnte hingegen von den Flammen erfolgreich geschützt werden. Der Brand war nach zwei Stunden unter Kontrolle. Mit Notfallseelsorge, BRK und Polizei waren rund 200 Helfer im Einsatz. Drei Hausbewohner erlitten Rauchgasvergiftungen, 13 Anwohner wurden durch den Brand obdachlos. Die Stadtteilfeuerwehr Sickershausen und das BRK stellten für Betroffene und Einsatzkräfte zwei Zelte auf. Die Obdachlosen wurden in der Nacht kurzerhand im Landratsamt Kitzingen untergebracht.

Die Nachlöscharbeiten und Brandwache zogen sich noch lange in den Folgetag hinein. Die Brandursache ist noch ungeklärt, für erste vor Ort aufgetauchte Gerüchte, dass es sich um Brandstiftung handeln könnte, gab es nach bisherigen polizeilichen Ermittlungen keine Hinweise.

Seit dem Zweiten Weltkrieg war dies der größte Gebäudebrand in der Kitzinger Stadtgeschichte.

Bilder: Ralf Weiskopf, Th. Schürrer, FFW KT

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 Dachwohnungsbrand

In den Nachmittagsstunden des 21.01.2004 kam es im Kitzinger Altstadtkern zu einem Brand in einer Dachwohnung. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte war nur mäßiger Brandrauch aus dem hinteren Teil des verwinkelten Wohnhauses festzustellen. In Windeseile breiteten sich allerdings die Flammen, von außen nicht sichtbar, unter der Dachisolierung und im Fehlboden des Gebäudes aus. Die Bewohner des Hauses, sechs US-Amerikaner, konnten aus dem Gebäude flüchten. Eine Frau erlitt leichte Verletzungen. Angrenzende Gebäude waren durch die Flammen akut bedroht.

Eine große Erschwernis der Feuerwehren war die Lokalisierung des „unsichtbaren“, aber stetig weiterlaufenden, Brandes innerhalb des Dachbereichs sowie bauliche Gegebenheiten des Gebäudes. Die Feuerwehrarbeiten konnten erst am Folgetag, gegen die Mittagszeit, eingestellt werden. Der Sachschaden soll sich, laut Zeitungsberichten, um die Millionengrenze befinden.

Im Feuerwehreinsatz wurden über 120 Atemluftflaschen verbraucht. Im Großeinsatz waren neben BRK, THW, Polizei auch sämtliche Freiwillige Feuerwehren des Stadtgebiets Kitzingen, die Freiwilligen Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft Kitzingen sowie die Freiwillige Feuerwehr Iphofen, insgesamt rund 300 Helfer.

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Bahndamm- und Böschungsbrände zwischen Dettelbach und Kitzingen

 von den Flammen bedrohte Wohnhäuser
Foto: S. SEBELKA

Vermutlich durch einen Güterzug mit festsitzender Bremse wurden durch Funkenflug am 16.07.2003, kurz vor 14 Uhr, mehrere Bahndamm- und Böschungsbrände innerhalb der Bahnlinie Würzburg – Nürnberg ausgelöst. Mit Ausnahme von zwei Fernreisezügen, welche nicht mehr rechtzeitig umgeleitet werden konnten, musste der Zugverkehr im Gleisabschnitt zwischen Dettelbach und Kitzingen für Löscharbeiten eingestellt werden. Gegen 18 Uhr wurde die Sperre aufgehoben. Bei Buchbrunn griffen die Brände auf umliegende Felder über. Im Stadtgebiet Kitzingen waren mehrere Wohnhäuser durch die Flammen bedroht. In nachbarschaftlicher Löschhilfe waren mehrere Freiwillige Feuerwehren aus umliegenden Ortschaften, die US-Feuerwehr sowie die Werkfeuerwehr Fehrer bei hochsommerlichen Temperaturen zur Brandbekämpfung eingesetzt. Aufgrund sich plötzlich drehenden Windes wurden zwei Feuerwehrleute durch Brandrauch verletzt. Ein Übergreifen der Flammen auf Häuser konnte gerade noch verhindert werden.

HaZi

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Hochwasser Januar 2003

Auch Kitzingen und Umland wurde von der Hochwasserwelle Januar 2003 nicht verschont und überall wurde „Land unter“ gemeldet.
Schuld daran war das milde Klima und der Dauerregen vergangener Woche.

 Für die Bevölkerung standen ca. 10000 Sandsäcke zur Abholung im Städtischen Bauhof Kitzingen bereit.

Am Samstag, den 04.01.2003, spitzte sich die Hochwassersituation äußerst rasant zu. Immer wieder wurde im Internet nach den aktuellen Wasserständen nachgeschaut, aber es gab kein Anzeichen der Entspannung.
Für Kitzingen ist der Stand der Meßstelle in Trunstadt ausschlaggebend, von hier aus dauert es ca. 24 Stunden bis der Wasserstand uns erreicht. Weiter fließt das Naß zur Schweinfurter Pegelmessung und dann nach Astheim.

Anhand dieser Wasserstandsmessungen konnte eine Prognose aufgestellt werden, die nichts gutes erahnen ließ. Daraufhin stellten wir von der Feuerwehr Kitzingen bereits am Samstag, den 04.01.03, ab 10:00 Uhr eine 24-Stunden Bereitschaft im Schichtbetrieb auf. Diese beinhaltete die landkreiseigene Nachalarmierungsstelle (NaST), welche von der Stützpunktwehr Kitzingen und einer Gruppenbesatzung gestellt wurde.
Das Telefon der NaSt klingelte fortwährend, es wurden Sandsäcke verlegt, Abschottungen eingebaut, Türen und Wände abgespreizt, sowie Absperrungen aufgestellt.

Am Samstag wurde um 16:00 Uhr bereits ein Wasserpegel von 3,70m gemessen, der Normalstand beträgt ca. 2,30 m. Ab 3,90 m musste der Landkreiskrisenstab einberufen werden, welcher sich aus den Katastrophenschutzbeauftragten des Landratsamtes und der Führungsebene der Hilfsorganisationen zusammensetzt. Dieser hatte dann auch am Sonntag um 9:30 Uhr die erste Sitzung.

Zusätzlich wurde das THW, BRK, Wasserwacht sowie zwei Soldaten der Volkacher Bundeswehr mit einem Unimog in diese 24-Stunden- Bereitschaft integriert. Wasserwacht und die Bundeswehrsoldaten verlegten ihren Stützpunkt in die Feuerwehr Kitzingen.

Das Aufgabengebiet der Soldaten und Wasserwacht bestand darin, Personen, welche ärztliche Behandlung im Hochwassergebiet benötigten, aus dem Gefahrenbereich zu bringen, da die Rettungswägen des BRK nicht mehr durch die Fluten anfahren konnten. Ferner waren diese zur Personenbeförderung abgestellt.

Am Sonntag, den 05.01.03, um 16:00 Uhr, wurde der Höchststand bei 4,65m gemessen, dies entspricht einen um 2,35m höheren Wasserstand als normal.
Das Telefon in der Nachalarmierungsstelle klingelte pausenlos, Öltanks kippten um und mußten wieder aufgestellt, gesichert und das ausgelaufene Öl gebunden werden. Weitere Sandsäcke mußten verlegt, sowie Keller auf sichere Pegel abgepumpt werden.

Ab Sonntag, ca. 18:00 Uhr, sank das Hochwasser gemächlich. Am Montag und Dienstag wurden die überfluteten Keller ausgepumpt, vorher war dies nicht möglich, da immer wieder das Wasser nachdrückte.

Am Montag, den 06.01.03, um 22:00 Uhr, endete offiziell die 24-Stunden- Bereitschaft und dauerte insgesamt 60 Stunden. Einsatzende war für uns am Dienstag um 13:00 Uhr, bis dahin waren alle aufgelaufen Hilfemeldungen abgearbeitet. Allerdings mußte natürlich noch die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden und die eingesetzten Pumpen, Schläuche, Fahrzeuge usw. gereinigt werden.

Somit wurden insgesamt von der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Kitzingen 1118 Einsatzstunden geleistet, aufgeteilt auf durchschnittlich 36 Einsatzkräfte.

Ein skuriller Vorfall ereignete sich in der Nacht im Feuerwehrhof.
Dabei hatten Unbekannte die Flagge des Wasserwacht-Bootes angezündet, den Reifen des Anhängers zerstochen und das Bundeswehrfahrzeug beschädigt. Die Flagge tropfte brennend auf die Schlauchboothaut, welche so stark beschädigt wurde, dass das Boot nicht mehr einsatzfähig war. Weiterhin wollten die Täter den Tank des Außenbordmotors anzünden, dies mißlang zum Glück.
Nicht auszudenken, wenn es zu einem Notfall-Einsatz gekommen wäre und die Hilfe aus diesem Grund zu spät eingetroffen wäre.
Schlimmstenfalls hätten die Täter ein Menschenleben auf dem Gewissen.

(Text: RL/HZ)
(Foto: MR/RL/Kitzinger Zeitung)

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20.02.2002 Verkehrsunfall mit Gefahrgut zwischen Rödelsee und Wiesenbronn.

 

Eine in Richtung Wiesenbronn fahrende PKW- Fahrerin verlor unterhalb des Schwanbergs die Kontrolle über ihren PKW und fuhr frontal in einen entgegenkommenden LKW. Der LKW kam von der Straße ab und kippte auf die Fahrerseite. Für die Fahrerin des PKW kam jede Hilfe zu spät. Der LKW-Fahrer wurde verletzt.
Die Ladung des LKW waren Druckgasflaschen für verschiedene Schweißtechniken. Nach umfangreichen Erkundungen und Messungen wurden keine beschädigten Druckbehälter vorgefunden. Die Ladung musste zum Großteil per Hand geborgen werden.

Die Feuerwehr Kitzingen kam zusammen mit der Feuerwehr Iphofen als
1. Löschzug Gefahrgut zum Einsatz.

Eingesetzte Kräfte:
FFW Rödelsee
FFW Wiesenbronn
FFW Iphofen
FFW Kitzingen
Notfallseelsorge

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17.12.2001 Wohnungsbrand in der Marktstraße.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in der Nacht von Sonntag auf Montag zu einem Wohnungsbrand in der Kitzinger Altstadt.
Das Feuer brach im Hausgang der im 1. Stock befindlichen Wohnung aus.
Beim Eintreffen der Feuerwehr Kitzingen war eine am Fenster stehende Frau im Begriff zu Springen.
Der vorsorglich in Stellung gebrachte Sprungretter wurde nicht benötigt. Die Frau konnte über die Drehleiter gerettet werden. Eine weitere Person konnte sich aus eigener Kraft über einen Balkon in Sicherheit bringen. Da noch weitere Personen im zweiten bzw. dritten OG vermutet wurden musste ein massiver Innenangriff über Atemschutz gestartet werden.
Große Probleme bereitete dabei der Brand welcher bereits auf die Holztreppe übergegriffen war.
Durch die enorme Hitze entstand großer Sachschaden, auch wurde die Lötstelle einer Wasserleitung undicht was zu einem weiteren Wasserschaden führte.
Glücklicherweise mussten keine weiteren Personen aus den Brandobjekt gerettet werden.
Die vorsorglich alarmierte Notfallseelsorge kam nicht zum Einsatz.

Sicherheitsrisiko Weihnachtsmarkt

Keine 50 Meter entfernt beginnt der Weihnachtsmarkt. Holzbuden und Marktstände stehen eng an eng. Eine Zufahrt von drei Meter ist zwar vorgeschrieben, wird aber nicht konsequent eingehalten. Dieses Problem wurde nach diesem oben genannten Einsatz von den Feuerwehrleuten diskutiert. Man kam zu dem Ergebnis, dass ein gleicher Einsatz inmitten des Weihnachtsmarktes für die betroffenen hätte schlimm enden können, da für den Sprungretter und die Drehleiter kein Platz zum aufstellen gewesen wäre. Schon an der Brandstelle gab es durch quer gespannte Girlanden Probleme. Die Drehleiter mit der geretteten Person konnte nicht seitlich oder nach hinten ablegen. Die Zufahrt zum Brandobjekt war nur über die Obere Marktstraße möglich. Als Resümee darf man bemerken, wieder einmal Glück gehabt, aber die nächste Einsatzstelle kann man sich nicht auswählen.

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04.05.2001 SCHIFFSUNFALL bei Volkach

Notruf vom Campingplatz Volkach, 4.5.01, gegen 21.40 Uhr:

„Zusammenstoß zweier Schiffe auf dem Main , Höhe Campingplatz, ein Schiff brennt nach Explosion“.

Sofortiger Einsatzalarm für die Nachalarmierungsstelle und die Bootsführer unserer Wehr.
Kurz vor Erreichen der Einsatzstelle konnte allerdings „Entwarnung“ gegeben werden. Der ukrainische Kapitän schob den mit 2000 Tonnen Walzblech beladenen Schubverband (Länge 180 Meter !) „lediglich“ auf ein Flußlaufwerk.

Der explosionsartige Knall und die Staubwolke waren beim Aufprall des Leichters auf die Insel entstanden und wurden irrtümlich von den Campern falsch interpretiert.

Der Schubverband wurde nach dessen Freischleppung durch die zuständigen Behörden vorläufig stillgelegt.

(HaZi)

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20.04.2001 Verkehrsunfall auf der A3

 

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich eine LKW-Kolonne auf dem rechten Fahrstreifen der A 3 Richtung Frankfurt gebildet. An dessen Ende fuhr ein Lastzug, welcher 40 Tonnen Gips geladen hatte.
Auf den Anhänger fuhr ein Bus der mit 54 Personen besetzt war auf und schob den LKW mit Anhänger auf die Mittelschutzplanke.
Der Fahrer des Busses wurde eingeklemmt und mußte von der Feuerwehr Kitzingen befreit werden. Für den Beifahrer kam jede Hilfe zu spät. Befragungen zufolge kam der Reisebus aus Tuzla und war unterwegs nach Dortmund. Etwa 20 Fahrgäste, darunter Frauen und Kinder, wurden leicht bis mittelschwer verletzt. Der Fahrer des LKWs blieb unverletzt, jedoch blockierte der LKW mit Anhänger die linken Fahrstreifen in beide Fahrtrichtungen.

Ca. 45 Kräfte der Feuerwehren aus Kitzingen, Biebelried, 4 Notfallseelsorger und ein Großaufgebot des Roten Kreuzes retteten und versorgten die Verletzten.

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23.09.2000 SILO- BRAND in Kleinlangheim

 

Beim trocknen von Sonnenblumenkernen kam es zu einem Schwelbrand in einem Silo.
Eingesetzt waren die Feuerwehren der VG Großlangheim, sowie die DLK 23-12 der Feuerwehr Kitzingen.

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01.09.2000 SCHEUNENBRAND in Hörblach

 

Bis auf die Grundmauern brannte eine Scheune im Dorfkern herunter.
Bei den Löscharbeiten wurde ein völlig ausgebrannter PKW in der Scheune entdeckt, in dem sich eine verkohlte Leiche befand.
70 Feuerwehrmänner waren im Einsatz. Das Gebäude wurde von 3 Seiten aus gelöscht.
Zusätzlich wurde die Kitzinger Drehleiter inkl. Wasserspeisung eingesetzt, um den Löscherfolg von oben abzudecken, sowie die direkt angrenzenden Gebäude zu schützen.


Aug 2000: GEISELWIND – Vollbesetzte Achterbahn stoppt in der Steilkurve

 

Für Aufsehen sorgte der gemeinschaftliche Einsatz mehrerer Feuerwehren in einem Freizeitpark.
Nachdem ein Fahrgeschäft funktionsunfähig seine Gäste in luftiger Höhe hinterlassen hatte, galt es, diese wieder auf den Boden zu holen.

Bei diesem Einsatz zeigte es sich besonders, daß Übungen durchaus ihren Sinn haben. Denn genau diese Situation, Retten von Menschen aus dem Fahrgeschäft, war erst kurze Zeit vorher geübt worden. Und so klappte die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren, Rettungsdienst und Rettungsgerät problemlos. Alle 28 Fahrgäste konnten sicher zu Boden gebracht werden.


Jul 2000: KITZINGEN – Erneut ist es gestern in Kitzingen zu einem Dachstuhl-Brand gekommen.

 

Gegen 15 Uhr bemerkten Nachbarn eine starke Rauchentwicklung und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Bei deren Eintreffen schlugen bereits Flammen aus der linken Seite des Dachstuhls des dreistöckigen Wohnhauses direkt neben einer Bäckerei.

Nach 35 Minuten hatten die Wehrleute aus Kitzingen, Repperndorf und Hohenfeld die Flammen unter Kontrolle. Angriffs-Trupps mit Atemschutz löschten einzelne Brand-Nester im Inneren. Die Bewohner des Hauses, das erst vor kurzem renoviert wurde, konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Es war der vierte Brand innerhalb weniger Monate in der Innenstadt.


Mai 2000: Völlig zerstört wurde der Dachstuhl des Wohn- und Geschäftshauses in Kitzingen

 

Der Dachstuhl brannte vollständig aus und der Giebel stürzte ein. Zwei darunter liegende Geschosse wurden in Mitleidenschaft gezogen.
Der Schaden betrug ca. 500.000,- DM.

Die Brandbekämpfung erwies sich nicht nur am Sonntagabend äußerst schwierig, sondern auch noch am Montag. Zumal nach Aussagen des Stadtbrandinspektors Engelbert Scherer der Dachstuhl nicht mehr betretbar ist. Die Lehmdecken des Dachgeschosses waren bereits am Sonntagabend komplett in den zweiten Stock gestürzt und teilweise auch in die ersten Etage.

Wie gefährlich sich der Einsatz für seine Kollegen gestaltete, beschrieb Engelbert Scherer so. Aufgrund der Tatsache, dass drei Personen im obersten Stockwerk vermisst wurden, musste mehrere Wehrmänner sich in die Wohnung begeben, in der kurze Zeit später die Decke herunter krachte. „Wir mussten die dort verlegte Leitung liegen lassen, um unsere Männer nicht noch mehr zu gefährden“, berichtete Scherer. Heilfroh war er auch, dass niemand von einem riesigen Dach-Balken getroffen wurde, der an der Hauswand entlang schrammte und auf die Straße stürzte.

In Mitleidenschaft gezogen wurden ebenfalls zwei Wohnungen im Dachgeschoss des angrenzenden Nachbarhauses. Von dort aus hatten die Wehren versucht, näher an den Brandherd zu gelangen, um das Feuer zu löschen. Die Bewohner der Wohnungen mussten evakuiert werden.


14.05.2000: KITZINGEN – schwarzer Tag für Feuerwehr Kitzingen

5 x mussten wir innerhalb von 2 Std. ausrücken.

1. Person droht von Brücke zu springen.
2. Waldbrand
3. öffnen einer Türe, da Person vermisst
4. Zimmerbrand in der Schwarzacher Str.
5. Garagenbrand


Jul 1999: LKW Unfall, wobei die Ladung von der Brücke auf die Bahnschienen stürzte.

 

Die Bahnstrecke war für längere Zeit gesperrt, sowie die Oberleitungen abgeschaltet.


März 1999: Strahlenschutzeinsatz

 

Radioaktive medizinische Präparate werden umgeladen.

Der Einsatz begann als „normaler“ Verkehrsunfall für die Feuerwehr Münsterschwarzach. Eine eingeklemmte Person mußte aus einem verunfallten Pkw gerettet werden. Bei Eintreffen stellten die Helfer fest, daß der Kleintransporter radioaktive medizinische Diagnostika geladen hatte. Der Einsatzleiter traf die einzig richtige Entscheidung und forderte die Feuerwehr Kitzingen, welche über spezielle Strahlenschutzausrüstung und über ausgebildetes Personal verfügt, sowie nach Alarmplan KBR und KBM an. Zu diesem Zeitpunkt war nicht festzustellen, ob Verpackungen durch den Unfall beschädigt wurden und so eventuell strahlendes Material freigesetzt wurde.

Hauptaufgabe der eintreffenden Kitzinger Feuerwehrleute war es dann, festzustellen, ob dies geschehen war oder nicht. Dazu wurden die vorgehenden Einsatzkräfte zum einen mit Warngeräten ausgestattet, welche bei Erreichen festgelegter Grenzwerte Alarm auslösen. Zeitgleich wurde mit der Messung am und schließlich im Fahrzeug begonnen. Diese Messungen ergaben so minimale Werte, daß der zuerst genannte Trupp die Verpackungen in Augenschein nehmen und schließlich nach Feststellung der Unversehrtheit mit dem Umladen beginnen konnte.

Es bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung.

 


Jan 1999: Ein Viehtransporter war verunglückt und die Rinder mußten umgeladen werden. Für einen Teil des Viehs war der Unfall selbst tödlich und ein weiterer Teil mußte notgeschlachtet werden. Unmittelbar nach der Alarmierung für Kitzingen wurde veranlaßt, daß die Feuerwehr Biebelried alarmiert wurde. Zum einen wegen der Nähe zum Unfallort, insbesondere aber deshalb, da in deren Reihen Landwirte sind, die Erfahrung im Umgang mit Rindern haben und so wichtige Unterstützung für die Feuerwehr Kitzingen darstellten. Nachdem die Alarmierung um ca. 22:00 Uhr erfolgte, konnten die letzten Kräfte erst um 6:00 Uhr morgens abrücken.


Jan 1999: Mainstockheim – Lastwagen der US- Army von Autobahnbrücke gestürzt

 

Das Fahrzeug landete etwa 25m Meter tiefer zwischen Mainstockheim und Dettelbach auf der Staatsstraße 2270.

Nach Polizeiangaben fuhr der Lastwagen mit hoher Geschwindigkeit auf der Überholspur, als er auf der Dettelbacher Mainbrücke ohne Fremdeinwirkung zunächst nach links gegen die Mittel begrenzung prallte.Von dort schleuderte er über die rechte Fahrspur und stürzte schließlich trotz Leitplanke und Geländer von der Brücke.

Glücklicherweise war zum Zeitpunkt des Unglückes kein anderes Fahrzeug auf der gut befahrenen Landstraße unterwegs gwesen.


Jul 1998: GWG Einsatz in einer der Realschulen des Landkreises.

 

Meldung: Giftige Substanzen ausgelaufen.


Dezember 1997: Von Spaziergängern wird eine Öllache auf dem Main gemeldet. Da nicht bekannt war, wieviel Öl in den Main gelaufen war, wurde Ölalarm ausgelöst. Dies bedeutete den gemeinsamen Einsatz der Kameraden des THW und der Feuerwehr. Es galt, die Ölsperre mittels Boote in den Main einzubringen und die notwendigen Gerätschaften zur Aufnahme des Öls von der Wasseroberfläche aufzubauen. Von ca. 10:00 Uhr vormittags bis nach 18:00 Uhr waren die Einsatzkräfte beschäftigt. Erstmals zum Einsatz kam das neue Feuerwehrboot des Landkreises, welches sich unter gemeinsamer Führung von Bootsführern der Feuerwehr und des THW bestens bewährte.


Dez 1994: Gasexplosion eines Wohnhauses in Kitzingen.

 


Jul 1993: Markt Einersheim – Güterwaggonbrand auf der Bundesbahnstrecke Würzburg – Nürnberg

 

Ein Sachschaden von etwa 500.000,- Mark entstand bei diesen Brand, der vermutlich durch einen Heißläufer hervorgerufen wurde.

Auf der Fahrt in Richtung Nürnberg wurde das Feuer in einem der letzten Waggons, der mit Waschmaschinen beladen war, bemerkt. Die alarmierten Feuerwehren aus Markt Einershein, Iphofen und Kitzingen brachten den Brand des Wagons rasch unter Kontrolle.

Durch den Heißläufer geriet zudem zwischen Mainstockheim und Mainbernheim der Bahndamm in Brand. Diese Löscharbeiten übernahmen die örtlichen Wehren. Die Bahnstrecke wurde für längere Zeit gesperrt.

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