Großbrand in der Silvesternacht

Zum Brand einer Scheune im dicht bebauten Ortskern von Kaltensondheim wurden wir gegen 1 Uhr in der Neujahrsnacht zusammen mit zahlreichen weiteren Feuerwehren aus den Landkreisen Kitzingen und Würzburg, der Landkreisführung sowie dem Rettungsdienst, dem THW und der Polizei alarmiert. Bereits auf der Anfahrt ließ sich anhand des weit sichtbaren Feuerscheins erahnen, dass eine arbeitsreiche Nacht bevorstand.

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Bei Eintreffen stand eine Scheune samt des darunterliegenden Kälber-Stalls in Vollbrand. An das Gebäude grenzte unmittelbar ein Wohnhaus sowie eine weitere Scheune an. Da sich in dem brennenden Stall noch Kälber befanden, hatte die Rettung dieser sowie die Errichtung einer Riegelstellung zu den Nachbargebäuden oberste Priorität. Dank des beherzten Eingreifens der Hilfsorganisationen und des Landwirts konnten glücklicherweise alle Tiere gerettet und im Stall eines Nachbarn untergebracht werden. Um eine Brandausbreitung auf nicht betroffene Gebäude zu verhindern, wurde über die beiden Kitzinger Drehleitern und eine weitere Drehleiter aus Mainstockheim sowie über Strahlrohre im Außenangriff ein massiver Löschangriff errichtet.

Probleme bereitete hierbei die Löschwasserversorgung, sodass durch den Einsatzleiter, Kreisbrandinspektor Dirk Albrecht, weitere Feuerwehren mit Tanklöschfahrzeugen alarmiert wurden, die teilweise auch im Pendelverkehr fungierten. Weiterhin wurde zur Sicherstellung der Löschwassserversorgung auch der Schlauchwagen der Feuerwehr Iphofen eingesetzt. Zudem war die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung und die Atemschutzwerkstatt des Landkreises Kitzingen vor Ort.

Der massive Material- und Personaleinsatz vor Ort zeigte in dem Sinne Erfolg, dass die Riegelstellungen ihren Sinn erfüllten und keine Nachbargebäude vom Feuer betroffen waren. Auch der Brand der Scheune konnte nach mehreren Stunden aufwendiger Löscharbeiten so weit eingedämmt werden, dass die Kräfte vor Ort sukzessive reduziert werden konnten. Ende des Einsatzes für die Feuerwehr Kitzingen war zunächst gegen 9 Uhr am Morgen.

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Am Mittag wurden wir jedoch erneut an die Einsatzstelle alarmiert, da nach Rücksprache mit dem THW-Baufachberater eine Giebelwand abgetragen werden musste, weil hier Einsturzgefahr bestand. Auch dieser Einsatz nahm nochmals einige Stunden in Anspruch.

Wie schon im letzten Jahr stellten somit die ersten Stunden des neuen Jahres eine anstrengende Herausforderung im Zeichen des Ehrenamts dar. Seitens der Feuerwehr kann der Einsatz dennoch als erfolgreich bezeichnet werden, da keine Menschen zu Schaden kamen, alle Tiere gerettet und der Schaden auf das Unvermeidbare begrenzt werden konnte. Dank gilt allen beteiligten Hilfsorganisationen für die hervorragende Zusammenarbeit, durch die der Einsatz bestmöglich bewerkstelligt werden konnte.

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