Weihnachtswoche der Feuerwehr

 

Eine mehr oder weniger besinnliche Weihnachtswoche hielt das Jahr 2013 für die Kitzinger Feuerwehrmänner und -frauen bereit. Es galt insgesamt sechs Einsätze zu bewältigen. Drei davon allein am Heiligen Abend:

Los ging es am 23.12. in den frühen Morgenstunden mit einer schnellen Türöffnung. Hier galt es dem Rettungsdienst Zugang zu einer hilflosen Person zu schaffen.

Am Vormittag des Heiligen Abends wurde von zwei aufmerksamen Feuerwehrleuten bei Ihrem Besuch des Kitzinger Weihnachtsmarktes ein brennender Mülleimer entdeckt und kurzerhand mit zwei Eimern Wasser gelöscht.

Am frühen Abend wurden die Kitzinger Wehrleute gemeinsam mit den Kameraden aus Biebelried auf die A7 zu einem brennenden Pkw gerufen. Beim Eintreffen brannte hier schon der gesamte Motorraum. Das Feuer wurde schnell gelöscht, so dass die Floriansjünger rechtzeitig zur abendlichen Bescherung zurück sein konnten.

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Damit war der Weihnachtsabend für die Kitzinger Feuerwehr noch nicht beendet. Am späten Abend riefen die Funkmelder bzw. die Sirene die Ehrenamtlichen wieder zum Einsatz. Im Stadtteil Repperndorf hatte sich ein Adventskranz entzündet und drohte auf das gesamte Zimmer überzugreifen. Durch das schnelle Eingreifen eines Nachbarn konnte das Feuer eingedämmt werden, so dass für die Feuerwehr lediglich Nachlöscharbeiten einzelener Brandnester nötig waren.

Am frühen Vormittag des 1. Weihnachtsfeiertages galt es nochmal eine Tür bei einer hilflosen Person für den Rettungsdienst zu öffnen. Danach war den Feuerwehrmännern und -frauen eine kurze Auszeit für zwei Tage vergönnt.

Am Morgen des folgenden Samstags wurde diese Ruhe unterbrochen. Auf der A3 im Biebelrieder Kreuz ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Lkws und mehrerer Pkw. Die Erstmeldung lautete: „Mehrere Personen eingeklemmt“. Gemeinsam mit den Feuerwehren aus Stadtschwarzach und der Abtei Münsterschwarzach machten sich die Kitzinger auf den Weg.

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Beim Eintreffen der ersten Helfer bot sich auf der Autobahn eine Spur der Verwüstung. Wie durch ein Wunder bestätigte sich aber die erste Alarmmeldung nicht. Es waren keine Personen eingeklemmt, lediglich bei einem Fahrzeug benötigte der Rettungsdienst technische Unterstützung, um eine Person schonend aus einem verunfallten Fahrzeug zu befreien. Des Weiteren wurden auslaufende Betriebsstoffe abgebunden und die Polizei bei der Unfallaufnahme unterstützt. Insgesamt waren bei dem Unfall 7 Pkw sowie ein Lkw und insgesamt 20 Personen beteiligt.

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Mit diesem Einsatz ging die ereignisreiche Woche für die Wehrmänner und -frauen zu Ende.

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