Einsatzreicher Montag

Am Montag, den 22.07.2013 wurde der Glaube mancher Kitzinger Bürger darin bestärkt, Kitzingen hätte sicher eine Berufsfeuerwehr, so oft wie an jenem Tag die Martinhörner zu hören waren. Natürlich ist dies nicht der Fall! Alle Feuerwehrleute der Kitzinger Wehr leisteten diese fünf Einsätze, wie alle anderen auch, ehrenamtlich und unentgeltlich in ihrer Freizeit oder während ihrer eigentlichen Arbeitszeit.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, ihren Arbeitsplatz für Feuerwehr-Einsätze zu verlassen!

Den Anfang machte am Vormittag die automatische Brandmeldeanlage in einem Kitzinger Industriebetrieb. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Kaum zurück an ihren Arbeitsplätzen, wurden die Einsatzkräfte wieder zum Einsatz gerufen. Diesmal zur ausgelösten Brandmeldeanlage des Kitzinger Armin-Knab-Gymnasiums. Auch dieser Alarm konnte schnell als Fehlalarm entlarvt werden. Jetzt denkt sich manch einer vielleicht: „Das sind ja nur Fehlalarme, so schlimm kann das nicht sein.“ Leider weiß das die Feuerwehr nicht im Voraus und muss immer vom Ernstfall ausgehen. Durch den frühzeitigen Alarm einer Brandmeldeanlage können im Brandfall größere Schäden meist verhindert werden, was sich auch dieses Jahr schon bestätigt hat.

Die Leitstelle gab den Kitzinger Feuerwehrleuten eine kurze Verschnaufpause, um eine Zeit lang der regulären Arbeit nachzugehen. Nach der Mittagspause war es aber wieder soweit. Die Kitzinger Floriansjünger wurden zur Unterstützung der Feuerwehren Marktbreit, Marksteft und Michelfeld zu einem Flächenbrand gerufen. Bei hochsommerlichen Temperaturen keine angenehme Sache. Die Kitzinger unterstützten mit ihrem TLF 24/50 die örtlichen Kräfte und stellten die Wasserversorgung sicher.

FlächenbrandTLF

Kaum zurück, die Fahrzeuge waren gerade wieder einsatzbereit und die Helfer wieder am Arbeitsplatz, da schrillten erneut die Funkmeldeempfänger. Diesmal ging es auf die Autobahn, genauer gesagt auf die BAB A3 auf das Biebelrieder Kreuz in Richtung Frankfurt. Hier stand ein Pkw bei Eintreffen bereits im Vollbrand. Auch dieser Einsatz wurde gewohnt schnell abgearbeitet.

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Somit waren die Kitzinger Feuerwehrleute zu vier Einsätzen während der Arbeitszeit unterwegs.

Kurz vor dem Tageswechsel wurde dann nochmals Alarm ausgelöst. Rauchgeruch war in Etwashausen wahrgenommen worden. Trotz einer ca. 45 Minuten dauernden Suche gemeinsam mit einer Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Kitzingen konnte kein Feuer entdeckt werden und die ausgerückten Fahrzeuge fuhren zurück.

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