Der Winter ist noch nicht zu Ende …

… und doch führte der – zugegebenermaßen massive – Schneefall am 12. März 2013 zu Chaos auf den Straßen und Einsätzen der Feuerwehren. Zu drei der schneebedingten Verkehrsunfälle wurde die Feuerwehr Kitzingen gerufen.

Kurz nach 12.00 Uhr mittags alarmierte die Integrierte Leitstelle zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn A 3. Ein Lastkraftwagen war auf einen anderen LKW aufgefahren. Dabei wurde das Führerhaus des auffahrenden LKW vollständig zerstört und der Fahrer schwerst eingeklemmt.

Die Rettungsarbeiten, durchgeführt von den Kräften der FFW Kitzingen , der FFW Dettelbach sowie der FFW Biebelried gestalteten sich äußerst schwierig. Der Patient war im Fußbereich massiv eingeklemmt und die Lehne des aus der Verankerung gerissenen Fahrersitzes quetschte den Brummifahrer gegen sein Lenkrad.

Nur durch parallelen und massiven Einsatz von schwerem Rettungsgerät bei gleichzeitigen Arbeiten im, vor und neben dem Fahrerhaus gelang es schließlich, den Mann zu befreien und der weiteren rettungsdienstlichen Versorgung zuzuführen.

Noch während der Anfahrt zu dem oben genannten Unfall erreichte die Kräfte der Ruf zu einem weiteren Verkehrsunfall, bei dem sich ein PKW überschlagen hatte und im Graben neben der Staatsstraße 2271 gelandet war. Diesen Einsatz übernahm die im Gerätehaus verbliebene Einsatzreserve unter Unterstützung der von der Leitstelle zusätzlich alarmierten Feuerwehr Albertshofen. Glücklicherweise war die Person dieses Wagens nicht eingeklemmt.

Gegen Abend – die dritte Schneewelle war gerade über das Stadtgebiet gezogen – kam der Ruf auf Autobahn A7. Dort war ein Lastkraftwagen in die Schutzplanke gefahren und umgekippt. Dabei wurden nicht nur die Dieseltanks zerstört, sondern auch die Ladung auf den rechten Fahrstreifen verteilt. Auch hier hatte das Glück seine Finger im Spiel: weder der Fahrer, noch eine andere Person waren verletzt. Der Großteil der Einsatzkräfte konnte somit zügig abrücken, lediglich die Verkehrsabsicherung blieb noch solange vor Ort, bis die Polizei diese Aufgabe während der Bergungsmaßnahmen übernehmen konnte.

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