Einsätze 2011

Weihnachten 2011

Heilig Abend, den ersten Feiertag und tagsüber den 26. Dezember 2011 blieb es für die Freiwillige Feuerwehr Kitzingen ruhig. Weder Brandeinsätze noch Technische Hilfeleistungen mussten bewältigt werden. Am Abend des zweiten Feiertages war es mit der Ruhe allerdings vorbei:
Gegen 19.45 Uhr gingen die Funkmeldeempfänger der freiwilligen EInsatzkräfte auf: Gemeldet war Rauchentwicklung aus Wohnhaus.
Bei Eintreffen an der Einsatzstelle stellten Kräfte fest, dass im Wohnbereich des Hauses der hölzerne Fußboden schwelte.
Wie sich herausstellte, hatten die Beistzer des Hauses letztlich sehr viel Glück gehabt: Sie waren erst Minuten vorher nach Hause gekommen, stellten den Brand fest und konnten ihn mit Wassereimern eindämmen. Eine spätere Heimkehr hätte unter Umständen zu einem verheerenden Brand genug Zeit zur Entwicklung gegeben.
Die Feuerwehr löschte den Brand, der laut Polizeiangaben vermutlich von einem im Boden verlegten Stromkabel ausgegangen war, endgültig ab. Dazu musste die Dämmung im Fußboden freigelegt und abgelöscht werden. Zeitgleich wurde das bis in den Dachgiebel verrauchte Obergeschoss systematisch entraucht.
Lobenswert: Das Gebäude ist mit Rauchmeldern ausgestattet.

MU


Auf der B 8 frontal ineinander

Am Freitag, 09. Dezember 2011, kurz vor 20.30 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Stadt Kitzingen, Biebelried und Rottendorf zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert. Auf der Ortsumgehungsstraße Biebelried versuchte offenbar ein aus einem Nachbarbundesland stammender PKW-Fahrer ein in Richtung Kitzingen vorausfahrendes Fahrzeug zu überholen und touchierte es dabei. In Folge dessen soll er dabei gegen ein aus Richtung Kitzingen kommendes Fahrzeug geprallt sein. Ein Folgefahrzeug des aus Kitzingen kommenden PKW soll dann den getroffenen und bereits stehenden PKW noch auf die Außenschutzplanke der B 8 gehebelt haben. Zwei zufällig hinzukommende Ärzte und weitere Verkehrsteilnehmer leisteten noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte erste Hilfe. Bei dem Unfall wurden zwei Personen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und wurden durch die Feuerwehren befreit. Teilweise wurden die Unfallbeteiligten in ein Krankenhaus gebracht, an den vier beteiligten Fahrzeugen entstand nicht unerheblicher Sachschaden. Wegen Rettungs- und Aufräumungsarbeiten war die B 8 in beide Fahrtrichtungen bis annähernd 23 Uhr komplett gesperrt.

Bilder: B. Hösch/HaZi-FF Kitzingen
Text: HaZi


Wenn der Feuerwehrhof zum Landeplatz wird

Am Mittwoch, 23. November 2011 in den Vormittagsstunden, landete ein im Minutenbereich vorab angekündigter Rettungshubschrauber im Feuerwehrhof. Grund: Der Rettungsdienst war bereits bei einem Einsatz im Altstadtgebiet, der dazugehörige Arzt dazu fehlte aber noch. Kurzerhand übernahm die Feuerwehr mit einem Kleinalarmfahrzeug den Eil-Transfer zum Einsatzort des eingeflogenen Notarztes.

Bilder: T. Schroll


Nachbarschaftliche Löschhilfe

Am Montag, 21. November 2011 in den frühen Morgenstunden, wurde die Drehleiter der Stadtfeuerwehr Kitzingen zu einem Wohnhausbrand in Wiesenbronn angefordert. Man unterstützte die Freiwilligen Feuerwehren aus Wiesenbronn, Kleinlangheim und Großlangheim bei der Bekämpfung eines Dachstuhlbrandes. Die Löschmannschaften hatten das Feuer rasch unter Kontrolle, trotzdem brannten der Dachstuhl und das Obergeschoss vollständig aus. Zwei verletzte Bewohner wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Bilder: B. Hösch


Schwerer Verkehrsunfall bei diesiger Sicht

Am Montag, 14. November 2011, gegen 7.30 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Stadt Kitzingen und Hohenfeld zu einem Verkehrsunfall auf die Staatsstraße 2271 gerufen. Ein Mann kam aus Richtung Marktsteft, fuhr Richtung Kitzingen und soll in Höhe Hohenfeld auf die Gegenfahrbahn gekommen sein. Dort prallte sein Renault auf einen stadtauswärts fahrenden VW. Der VW kam von der Fahrbahn ab und kam auf einen angrenzenden Acker auf seinen vier Rädern zum Stehen. Der Renault-Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und konnte durch die Feuerwehren befreit werden. Die Staatsstraße musste wegen den Rettungsmaßnahmen kurze Zeit vollständig gesperrt werden. Beide Unfallbeteiligte sollen in ein Krankenhaus eingeliefert worden sein. Mit im Einsatz waren BRK und Polizei.

Verfasser: HaZi
Bilder: FFW Kitzingen


Glück hatten am Freitag die Empfänger von Paketsendungen und einige Verkehrsteilnehmer.

Kurz vor 20.00 Uhr alarmierte die Leitstelle Würzburg am 28. Oktober 2011 die Freiwillige Feuerwehr Kitzingen zu einem Pkw-Brand. Auf der Brücke der Bundesautobahn A3, unmittelbar über der Staatsstraße St2271, stand das Transportfahrzeug eines Paketlieferdienstes im Vollbrand. Die Hitzeentwicklung war enorm: Reifen platzten und Aluminiumteile wurde spritzend weggeschleudert.
Ersteintreffende Feuerwehrkräfte sperrten die Staatsstraße provisorisch, da durch den Brandverlauf akute Gefahr auch unterhalb des brennende Fahrzeugs bestand. Glück hatten einige Verkehrsteilnehmer, die vermutlich über das im Weg stehende Einsatzfahrzeug schimpften, aber trotzdem nicht davon abzuhalten waren, weiter zu fahren.
Erst als ein Großfahrzeug die Sperrung übernahm, war an ein Vorbeidrängen nicht mehr zu denken. Die Autobahn wurde ebenfalls zum Schutz der Verkehrsteilnehmer während der Löscharbeiten von der Polizei für einige Minuten voll gesperrt.
Der Brand konnte mit Löschschaum schnell unter Kontrolle gebracht und schließlich abgelöscht werden. Sobald es möglich war, wurde der Verkehr auf der Staatsstraße wieder freigegeben werden und auf der Autobahn die Fahrzeuge einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeführt.
Die Kontrolle des Laderaums des brennenden Fahrzeuges bestätigte die Aussagen des unverletzten Fahrers: das Fahrzeug war leer. Kein Kunde braucht fürchten, seine Sendung verloren zu haben, alles wurde vorher abgeliefert.
Nach etwa eineinhalb Stunden konnte die A3 wieder zweispurig befahren werden.

MU


Schatzi versenkt?

Am Sonntagvormittag, 23. Oktober 2011, auf der Rückfahrt von einer Übung wurde innerhalb des Stadtgebiets im Main zufällig ein größerer Gegenstand entdeckt. Unter Zuhilfenahme von Leinen und eines Einreißhakens konnte der in Ufernähe entdeckte Gegenstand aus dem Wasser geborgen werden. Es war eine aufblasbare lebensgroße Puppe, wie sie im einschlägigen Fachhandel zu beziehen ist. Nach mafiöser Machart war die Puppe an einen Fuß mit einem Stein beschwert. Nach wie vor ist unklar ob die Puppe untergehen sollte, oder ob es sich um einen unglücklichen Scherz handeln sollte.

MU


Gasflasche zerknallt im Industriebetrieb

In den frühen Morgenstunden am Sonntag, 21. August 2011, wurde die Werkfeuerwehr eines am Kitzinger Stadtrand gelegenen Industriebetriebes und die Stadtfeuerwehr Kitzingen alarmiert. Es war ein Gasflaschenbrand in einem Gebäude des Betriebes gemeldet.
Kaum war die Alarmmeldung vorüber, war ein lauter Knall, sogar bis in die Stadtteile hinein, zu hören. Im Betrieb werden derzeit durch eine externe Firma Wartungsarbeiten durchgeführt. Hierbei sollen auch Schweiß- und Trennarbeiten getätigt worden sein. Nach Zeitungsangaben hörten die zwei betroffenen Arbeiter fast zeitgleich ein Zischen aus dem Bereich der dort gelagerten Sauerstoff- und Acetylendruckgasflaschen in einer Flaschenbatterie und rannten weg – zum Pförtnerhaus. Kurz danach brach im Umfeld ihres Arbeitsbereiches ein Brand aus. Vom ungefähr 150 Meter weiter gelegenen Pförtnerhaus wurde dann ein Notruf abgesetzt und Augenblicke später war ein lauter Explosionsknall zu hören.
Nach dem Erkunden durch die Einsatzkräfte wurde sofort mit massiven Kühlmaßnahmen der noch verbliebenen intakten Gasflaschen begonnen. Eine Gasflasche war bereits zerknallt. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die beiden Arbeiter wurden zur Untersuchung vorsorglich in eine Klinik gebracht. Sie wurden aber nicht verletzt und hatten im wahrsten Sinne des Wortes „Glück im Unglück“.
Im Einsatz waren auch Rettungsdienst und Polizei. Hinsichtlich der Brandursache soll die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen haben.

Fotos: B. Hösch
Text: HaZi


„Bongo“ im Fensterrahmen gefangen

Am Dienstag, 02.08.2011, gegen 17:15 Uhr, wurde die Stadtfeuerwehr Kitzingen zu einer Tierrettung alarmiert. Im zweiten Obergeschoss eines Wohnhauses im Kitzinger Altstadtbereich hatte sich die Katze „Bongo“ in einem gekippten Fenster verfangen und soll lauthals auf ihre missliche Lage hingewiesen haben. In der Wohnung war niemand zu erreichen, sie kann sogar leer gestanden sein. Also wurde die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Da zu diesem Zeitpunkt eine groß angelegte Personensuche auf dem Main die Stadtfeuerwehr im Einsatz band, rückte die Bereitschaft an. Und die kam sachgemäß mit der Drehleiter. Bongos Katzenjammer konnte alsbald abgestellt werden und das Tier ihrer überglücklichen Besitzerin, welche Bongo schon seit sieben Tagen vermisste, augenscheinlich unbeschadet übergeben werden. Hierbei ließen es sich die Zuschauer der Rettungsaktion nicht nehmen der Feuerwehr über den erfolgreichen Einsatz Applaus zu spenden.

Foto: J. Orth
Text: HaZi


PKW-Brand

Montag, 27. Juni 2011 brannte – vermutlich durch einen technischen Defekt – ein Pkw auf einem Hotelparkplatz.
Bei Eintreffen der Feuerwehr stand der Golf bereits im Vollbrand. Trotz massiven Löscheinsatz war der Totalschaden nicht mehr zu verhindern.

MU


Gefahrstoff läuft aus

Am Dienstag, 07.06.2011, gegen 17:45 Uhr, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Stadt Kitzingen und Stadtschwarzach sowie die Werkfeuerwehr der Abtei Münsterschwarzach zu einem Einsatz auf die A 3, in die Rastanlage Haid Süd, gerufen. Der Fahrer eines Sattelzuges, beladen mit verschiedenen Gefahrgutbehältnissen bemerkte, dass aus unbekannter Ursache seine Ladung teilweise auslief. Zur Erkundung der Ursache musste der Sattelauflieger in seinem Hinterbereich ausgeladen werden. Eine Firma aus einer Nachbargemeinde half dabei mit einem Gabelstapler aus. Es wurde festgestellt, dass mehrere Packstücke der Ladung undicht geworden sind. Die beschädigten Gebinde wurden durch eine Kitzinger Umwelt-Fachfirma sachgerecht gesichert. Neben den Feuerwehren waren Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.

Text: HaZi
Foto: Höschi


Brand eines Nebengebäudes

Am Donnerstag, 12.05.2011, gegen 21 Uhr, stellte ein vorbeifahrender Autofahrer eine Rauchentwicklung auf dem Gebiet der ehemaligen und seit Jahren leer stehenden US-Wohnsiedlung „Richthofen Circle“ fest und setzte einen Notruf ab. Die Einsatzleitstelle Würzburg klärte daraufhin ab, ob die gemeldete Rauchentwicklung vielleicht mit einem zur gleichen Zeit im unweiten Hörblach laufenden Brandeinsatz im Zusammenhang stehen könnte. Dies war nicht der Fall. Sofort erkundeten zwei in der Nähe befindliche Kräfte der Feuerwehr-Landkreisführung die Lage und stellten fest, dass in dem leer stehenden ehemaligen Garagengebäude Teile des Dachgebälks brannten. Das Feuer wurde mit Wasser und Schaum gelöscht. Auch eine Wärmebildkamera wurde eingesetzt. Durch die frühzeitige Erkennung des Brandes und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Ausweitung des Brandes auf den angrenzenden Wald verhindert werden. Zum Zeitpunkt der Alarmierung übte die Stadtfeuerwehr im Hof ihres Gerätehauses, Übungsthema war zufälligerweise „Brand eines Nebengebäudes – keine Menschen und Tiere in Gefahr…“.
Vermutlich ist die Brandursache auf Flexarbeiten einer Firma, welche mit der Renovierung des Gebäudes beauftragt gewesen sein soll, zurückzuführen. Später einmal sollen auf dem Gelände ein Reiterhof und ein Tagungshotel entstehen. Die Polizei geht von einem Gebäudeschaden von ungefähr 5000 Euro aus.

HaZi


Brand einer Wiese

Am Mittwoch, 11.05.2011, gegen 18:45 Uhr , wurde die Stadtfeuerwehr Kitzingen zu einem Brand einer Wiese am Kitzinger Stadtrand gerufen. Bevor sich das Feuer größer auf das angrenzende Buschwerk ausbreitete, konnte es gelöscht werden. Die Brandursache blieb unklar.

Text: HaZi
Bilder: Höschi


Schwerer Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2271

Am Mittwoch, 11.05.2011, kurz vor 11:30 Uhr , wurde die Stadtfeuerwehr Kitzingen zu einem weiteren Verkehrsunfall auf die Staatsstraße 2271 gerufen. Ein Mann war kurz nach dem Ortsausgang von Kitzingen in Fahrtrichtung Hörblach, offenbar während eines Überholvorgangs, frontal mit einem entgegenkommenden PKW und einem weiteren Folgefahrzeug zusammen gestoßen Auch dieser Mann verstarb noch an der Unfallstelle. In den gerammten Kraftfahrzeugen wurden insgesamt drei Personen schwer verletzt. Eine Person war eingeklemmt und konnte durch die Feuerwehr befreit werden.
Im Einsatz war neben Rettungsdienst und Polizei die Freiwillige Feuerwehr Stadt Kitzingen sowie die Notfallseelsorge.

Text: HaZi
Bilder: Höschi


Zwischen den Einsätzen – Notarzttransport

Am Mittwoch, 11.05.2011, gegen 10 Uhr , wollte ein Rettungshubschrauber auf dem Hof der Stadtfeuerwehr landen. Eine „Landeerlaubnis“ konnte allerdings nicht gegeben werden, da mehrere Fahrzeuge von Einsatzkräften auf dem Hof parkten und zumal der Einsatz wegen dem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 8 noch nicht beendet war. Der Hubschrauber landete dann souverän unmittelbar neben dem Feuerwehrhaus und der eingeflogene Notarzt sollte zu seiner Einsatzstelle gefahren werden. Da der Rettungsdienst allerdings noch beim Verkehrsunfall gebunden war übernahm kurzerhand die Feuerwehr mit einem Fahrzeug den Transfer zum Patienten im Stadtgebiet.

Text: HaZi
Bilder: Höschi


Schwerer Verkehrsunfall auf der B 8

Am Mittwoch, 11.05.2011, kurz nach 9:30 Uhr , wurde die Stadtfeuerwehr Kitzingen zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 8 gerufen. Ein Mann war zwischen Kitzingen und Mainbernheim aus ungeklärter Ursache auf die linke Fahrbahnseite gekommen und war dort mit einem entgegen kommenden VW-Bus zusammen gestoßen. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Die vermutlich lebensgefährlich verletzte Fahrerin des VW-Busses wurde eingeklemmt und konnte durch die Feuerwehren befreit werden. Ihr Kleinkind, untergebracht in einem Kindersitz, hat augenscheinlich den Zusammenstoss gut überstanden.
Im Einsatz waren neben Rettungsdienst und Polizei die Freiwilligen Feuerwehren Stadt Kitzingen und Mainbernheim sowie die Notfallseelsorge.

Text: HaZi
Bilder: Höschi


PKW-Unfall

Am Samstag, 30.04.2011, kurz vor Mitternacht, wurde die Stadtfeuerwehr Kitzingen zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 8 in Höhe der Anschlussstelle zur A7 gerufen. Zwei PKW waren zusammengestoßen und verloren dadurch verschiedenartige Betriebsflüssigkeiten. Die Unfallstelle wurde abgesichert und ausgeleuchtet, ausgelaufene Betriebsstoffe abgebunden und auf der Straße herumliegende Fahrzeugteile beseitigt.

HaZi


Wenn die Toilette zur Falle wird

Am Freitag, 01.04.2011, gegen 23.15 Uhr, wurde die Stadtfeuerwehr zum Kitzinger Bahnhof gerufen. Auf Gleis 2 stand ein Personenzug der Deutschen Bahn. Ein Fahrgast konnte die Zugtoilette nicht mehr verlassen da sich die Türe weder von innen noch außen öffnen ließ. Die elektronische Türverriegelung funktionierte offenbar nicht mehr. Den Tipp eines Zuschauers, die Toilettentüre einfach aufzusägen kam die Feuerwehr nicht nach, da der Einsatz nicht zeitkritisch war. Mit der eingeschlossenen Person war man stets in Sprechkontakt. Letztendlich konnte ein Zugbegleiter mit einem speziellen Schlüssel die Türe doch noch öffnen, die erleichterte Person in Empfang nehmen und der Zug seine Fahrt in Richtung Würzburg mit einiger Verspätung fortsetzen.

HaZi


Böschung brannte

An der Bahnstrecke zwischen Würzburg und Nürnberg ist am Dienstagnachmittag ein Böschungsbrand entstanden, der den Zugverkehr kurzzeitig lahmlegte, teilt die Bundespolizei mit. Auf der Höhe von Kitzingen-Sickershausen brannten zeitweise 100 Quadratmeter Böschung des Bahndamms. Ein Bahnmitarbeiter hatte den Brand bemerkt und Alarm geschlagen. Den Feuerwehren gelang es rasch, den Brandherd zu löschen, sodass nach 15 Minuten, gegen 15.30 Uhr, die Streckensperrung wieder aufgehoben werden konnte. Nach ersten Ermittlungen geht die Bundespolizei davon aus, dass es auf Grund einer festsitzenden Bremse bei einem Güterzug zu Funkenflug gekommen ist. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Kitzingen und Sickershausen.

B. Hösch


Brand im Stadtteil Repperndorf

Am Montag, 07.03.2011, kurz vor 15 Uhr , wurde die Stadtfeuerwehr Kitzingen zu einem Wohnhausbrand in Repperndorf alarmiert. Eine Unterstellhalle mit Stroh und eingelagerten landwirtschaftlichen Geräten stand am Rande des Ortskerns in Brand. Die Flammen griffen bereits auf das Dachgebälk einer angebauten Scheune über. Die Feuerwehren konnten ein Ausbreiten auf eine weitere Scheune erfolgreich verhindern. Im Einsatz waren neben Rettungsdienst und Polizei die Freiwilligen Feuerwehren aus Repperndorf, Hohenfeld, Sickershausen, Hoheim, Buchbrunn, Mainstockheim, Iphofen sowie die Stadtfeuerwehr Kitzingen. Neben der Schadenshöhe ist auch die Brandursache zur Zeit unbekannt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

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