Einsätze 2010

Garagenbrand greift auf Wohnhaus über

Am Sonntag, 19.12.2010, in den frühen Nachmittagsstunden wurde die Stadtfeuerwehr Kitzingen zu einem Garagenbrand alarmiert. Allerdings griff das Feuer zwischenzeitlich auf das direkt angebaute Wohnhaus über. Der Brand war schnell unter Kontrolle. Um eventuelle Brandnester ausfindig zu machen musste ein Teil des Daches abgedeckt werden. Zum Einsatz kam auch eine Wärmebildkamera. Aus Gründen der Sicherheit wurde die Energiezufuhr des Hauses durch den örtlichen Versorger abgestellt. Verletzte gab es nicht.
Die eingesetzten Löschmannschaften konnten sich noch gut an einen Wohnhausbrand im April diese Jahres gegenüber der heutigen Einsatzstelle erinnern, bei welchem damals das Gebäude Totalschaden erlitt: Die jetzigen Geschädigten versorgten damals die Einsatzkräfte stundenlang mit heißen Getränken und einen Imbiss. Da die Brandursache unklar erschien hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.

HaZi


Ölunfall auf dem Main bei Kitzingen

Am Samstag, 18.12.2010, in den frühen Vormittagsstunden wurden bei Minusgraden die Freiwillige Feuerwehr Hohenfeld, die Stadtfeuerwehr Kitzingen sowie der THW-Ortsverband Kitzingen zu einem Ölunfall bei einem Tankmotorschiff innerhalb der Schleuse Kitzingen-Hohenfeld, alarmiert.
Wie sich herausstellte, trat bei einem unter deutscher Flagge fahrenden Schiff unterhalb der Wasserlinie stetig leichtes Gasöl aus. Nach Angaben der Presse soll sich das Schiff im ausweichenden Begegnungsverkehr zuvor in Höhe der Zuckerfabrik Ochsenfurt, im Uferbereich, ein Leck zugezogen haben. Zu diesem Zeitpunkt war es noch dunkel. Der Riss in der Schiffshaut soll in der Länge etwa 9 cm betragen, die Höhe wird mit ungefähr 1,5 cm angegeben. In der Schleuse wurde dann das austretende rot eingefärbte Heizöl entdeckt. Der Schiffsführer begrenzte den Schaden durch sofortiges Umpumpen in eine andere Tankkammer, ein Arbeitstaucher einer Würzburger Spezialfirma dichtete dann das Leck ab. Dennoch soll das rund 1,5 Millionen Liter transportierende Schiff eine nicht geringe Menge Heizöl verloren haben. Die Ölbindemaßnahmen beschäftigten noch eine Vielzahl andere flussabwärts liegende Feuerwehren mit Umweltmaßnahmen. Im Hohenfelder Schleusenbereich wurden im Main Ölsperren eingebracht, das aufgefangene Heizöl teils mit Spezialvlies aufgenommen sowie gesammeltes Öl durch eine Spezialfirma abgepumpt. Während der mehrstündigen Maßnahmen war der Main für die Schifffahrt gesperrt. Die BRK-Schnelleinsatzgruppe Kitzingen versorgte pausierende Einsatzkräfte mit heißen Getränken und kleinen Imbiss. Vier Boote, Spezialgerät für Ölunfälle des THW und der Feuerwehren sowie Tankwagen und Auffangbehälter einer Kitzinger Umweltfirma kamen zum Einsatz.
Die Feuerwehr Land- und Stadtführung, der stellvertretende Feuerwehrreferent, eine Stadträtin, ein Verantwortlicher des Landratsamts sowie des BRK-Rettungsdienstes, die Wasserschutzpolizei, Verantwortliche betroffener flussabwärts liegender Feuerwehren sowie das Wasser- und Schifffahrtsamt Schweinfurt waren im Einsatz beziehungsweise machten sich ein Bild vom Geschehen.

Feuerwehr Kitzingen


Wechselbrückenfahrzeug brennt aus

Am Freitag, 10.12.2010, in den Morgenstunden, brannte in einem Kitzinger Gewerbegebiet das Fahrerhaus eines Wechselbrückenfahrzeuges vollkommen aus. Der Fahrer bemerkte Rauchentwicklung im Fahrzeug und alarmierte die Feuerwehr. Trotz schnellen Eingreifens der Stadtfeuerwehr Kitzingen wurde das Fahrerhaus komplett vernichtet. Vermutlich war ein technischer Defekt Ursache für das Feuer, der Fahrer blieb unverletzt.

Bild: Höschi
Text: HaZi


Umgestürzter Traktor klemmt Fahrer ein

Am Samstag, 06.11.2010, kurz nach 10 Uhr, wurden die Freiwillige Feuerwehr Mainstockheim, die Stadtfeuerwehr Kitzingen, der Rettungsdienst und die Polizei zu einen Unfall auf einem Hohlweg entlang der Staatsstraße 2270, zwischen Kitzingen und Mainstockheim, alarmiert. Ein Traktor mit voll beladenden Anhänger stürzte auf seiner Fahrt nach unten in einem abschüssigen Hohlweg um. Hierbei wurde der Fahrer mit einem Arm unter dem umgestürzten Traktor eingeklemmt und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Die gesamte Last des Gespanns wurde offenbar glücklicherweise durch Bäume abgefedert. Der Traktor wurde durch luftbetriebene Hebekissen der Feuerwehren angehoben und gegen Wegrutschen abgesichert, der Fahrer aus seiner misslichen Lage befreit und in ein Krankenhaus verbracht. „Großalarm für seine Schutzengel“, meinte einer der Einsatzkräfte, und Recht hatte er – der Traktorfahrer hatte Glück im Unglück – nicht einmal sein eingeklemmter Arm war gebrochen, wie sich später im Krankenhaus herausstellte.

Bild: Matze
Text: HaZi


Benno lebt!

Freitag, 5. November 2010. 30 Minuten vor Übungsbeginn. Die Meldeempfänger der sogenannten kleinen Schleife gehen auf. Die Leitstelle Würzburg meldet, dass ein Igel zu retten sei. Das Kleinalarmfahrzeug rückt aus.
Am Einsatzort führen Anwohner die Einsatzkräfte zum verunglückten Tier, Der Igel hatte sich – aus welchen Gründen auch immer – in einen Sandfang am Ende eines Fallrohrs der Regenrinne eines Mehrfamilienhauses verirrt. Für seinen Fluchtversuch hatte das Tierchen unglücklicherweise einen Durchlass gewählt, der offensichtlich zu klein war. Der Igel steckte fest, konnte weder vor noch zurück.
Bei der Erstuntersuchung stellte man fest, er lebte noch. Ihn einfach durchzuschieben gelang aber nicht. Nach oben ging nicht, da das Hinterteil des mittlerweile »Benno« getauften Igels zu dick war. Nach unten schieben ging auch nicht, weil seine Stacheln sich sträubten. Zudem funktionierten Bennos Reflexe ausgezeichnet. Er rollte sich bei jeder Annäherung zu einer Kugel zusammen, zumindest versuchte er es.
Ein erster Gedanke war, den Beton mit einem Trennschleifer zu entfernen. Dies wurde jedoch schnell wieder verworfen, da das Risiko, den Igel damit zu verletzen zu groß war. Bohrhammer lautete das nächste Stichwort. Aber auch dieses Werkzeug schied aus. Aufgrund des Winkels, indem man am Beton hätte ansetzen müssen, wäre jeder Schlag direkt in Richtung Benno gegangen und abrutschen hätte den sicheren Tod des Tieres bedeutet.
So blieb nur Handarbeit: Hammer und Meißel.
Schlag für Schlag entfernte eine Einsatzkraft den Beton, während ein zweiter Feuer- wehrmann dafür sorgte, dass kein Stein auf den Igel fiel. Nach schweißtreibender Arbeit war es geschafft: Benno war befreit. Sofort rollte er sich erschöpft auf den Händen des schwitzenden Feuerwehrmanns zusammen.
Benno wurde anschließend ins Tierheim gebracht, wo man sich sofort um ihn kümmerte, damit er sich von Strapazen erholen konnte.

MU


Offenbar ungebremst Richtung Hotel

Am Mittwoch, 27.10.2010, in den Vormittagsstunden, kam es im Stadtgebiet Kitzingen zu einem nicht alltäglichen Verkehrsunfall. Nach Presseangaben soll ein Mann aus Richtung Würzburg kommend auf der B 8, Höhe des Falterturms, nach links abgebogen sein. Hierbei soll er einen Krampf erlitten haben – und konnte nur noch Vollgas geben. Der 5er BMW überfuhr dabei einen Gehsteig und kam an der Hauswand des Hotels und Gaststätte „Würzburger Hof“, zum stehen. Der Fahrer wurde dabei verletzt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fassade, des zur Zeit wegen Urlaub und Renovierungsarbeiten geschlossenen Hotels, beschädigt. Im innen liegenden Gastraum wurde beim Aufprall ein Heizkörper verschoben, aus welchem dadurch Wasser austrat. Die betroffene Stelle des Gebäudes wurde durch eine Fachfirma gegen Einsturz gesichert.

Im Einsatz war die Stadtfeuerwehr Kitzingen neben Rettungsdienst und Polizei.

HaZi


Offenbar Stauende übersehen

Am Mittwoch, 08.09.2010, gegen 17 Uhr, wurden die Freiwillige Feuerwehr Biebelried und die Stadtfeuerwehr Kitzingen zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf die BAB 3, kurz vor dem Autobahnkreuz Biebelried alarmiert. Ein in Richtung Frankfurt fahrender Audi Fahrer übersah offenbar ein Stauende und prallte auf einen Sattelauflieger. Eine im Rückstau stehen gebliebene Ärztin begab sich vor zur Unfallstelle und begann um das Leben des Fahrers zu kämpfen. Beim Eintreffen der Feuerwehren war der Fahrer bereits durch Ersthelfer aus seinem Fahrzeug befreit worden. Die lebensrettenden Maßnahmen der Ärztin wurden durch die Feuerwehren intensiv unterstützt, brachten aber keinen Erfolg. Der rund 50-jährige Fahrer, welcher alleine im Fahrzeug unterwegs war, verstarb noch an der Unfallstelle.

HaZi


Ende der Motorradtour

Am Sonntag, 05.09.2010, kurz vor 13 Uhr, wurden die Freiwillige Feuerwehr Kaltensondheim und die Stadtfeuerwehr Kitzingen zu einem Brand auf der Staatsstraße 2272 (Kitzingen-Kaltensondheim) alarmiert. Ein Motorradfahrer aus dem Raum Würzburg musste plötzlich verkehrsbedingt abbremsen, stürzte dabei mit seinem Gefährt und schlitterte die Straße entlang. Hierbei hat sich sein Motorrad entzündet, so teilten die nachfolgenden Motorradfahrer der kleinen Gruppe mit. Der Biker wurde in ein Krankenhaus gebracht, am Motorrad könnte Totalschaden entstanden sein.

Text: HaZi
Foto: Höschi


Knall im Schlafzimmer

Am Donnerstag, 19.08.2010, kurz vor Mitternacht, kam es in einen Mehrfamilienhaus in Kitzingen zu einem Zimmerbrand. Trotz eines teils sehr beengten Anfahrtswegs, welcher in eine Gasse mündete, konnten zwei Brüder aus dem 1. Stockwerk des Hauses gerettet werden. Sie kamen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Weitere vier Personen, welche sich im 2. Stockwerk des Hauses aufhielten, wurden durch die Feuerwehr nach außen gebracht und anschließend betreut. Für sie bestand keine Gefahr. Die Flammen brachte man schnell unter Kontrolle. Nach Presseangaben soll ein 57-jähriger Mann aus Versehen im Schlafzimmer ein Behältnis mit einer brennbaren Flüssigkeit umgestoßen haben. Nachdem er den Raum gereinigt hatte, soll er sich eine Zigarette angezündet haben. Durch die vorhandenen Dämpfe soll es dann zu einer Verpuffung mit anschließendem Brand gekommen sein. Der Sachschaden wurde durch die Polizei vorläufig auf 1500 Euro geschätzt. Neben BRK und Polizei war die Stadtfeuerwehr Kitzingen mit vier Gruppen im Einsatz.

HaZi


Sattelzug streift Opel Astra

Am Mittwoch, 11.08.2010 in den frühen Abendstunden, kam es auf der B 8 innerhalb des Bereiches der Anschlussstelle der BAB 7 nach Kitzingen/Würzburg, zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine Opelfahrerin aus der Würzburger Gegend, mit zwei Kindern im Fahrzeug, wollte vermutlich nach links in die B 8 Richtung Würzburg einfahren. Ein auf der B 8 in Richtung Kitzingen fahrender polnischer Sattelzug versuchte offenbar noch der drohenden Begegnung durch eine Vollbremsung auszuweichen, traf aber noch den Frontbereich des Opels und kam dann auf der Gegenfahrbahn der Bundesstraße zu stehen. Die Insassen des Opels wurden in eine Klinik gebracht. Die Bundesstraße wurde teilweise komplett gesperrt. Die Rettungs- und umfangreichen Verkehrsabsicherungsmaßnahmen wurden durch die Freiwillige Feuerwehr Biebelried und die Stadtfeuerwehr Kitzingen durchgeführt. Im Einsatz waren neben BRK und Polizei auch ein Rettungshubschrauber.

Foto: Kalle
Text: HaZi


Gekentertes Kanu

Am Mittwoch, 10.08.2010, gegen Mittag, wurde im Altmain in der Nähe des Sportplatzes Astheim ein gekentertes Kanu mit vier Personen durch einen Passanten entdeckt. Eine hinzugerufene Polizeistreife konnte allerdings weder Kanu noch Personen ausfindig machen und löste daraufhin einen Großeinsatz aus. Eine gute Stunde später konnte Entwarnung gegeben werden. Alle vier Personen hatten sich zwischenzeitlich unverletzt ans Ufer retten können. Wie sich herausstellte, war eine Jugendgruppe aus dem Würzburger Raum mit mehreren Betreuern bei einer Kanutour auf dem Main unterwegs. Von weiter voraus fahrenden Paddlern wurde das Kentern des Kanus allerdings nicht bemerkt. Alle Bootsinsassen hatten Rettungswesten angelegt gehabt. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Volkach, Astheim, und Kitzingen, die Wasserwacht Sulzfeld, Kitzingen und Dettelbach sowie das THW Kitzingen mit insgesamt fünf Booten. Ferner Polizei von der Inspektion Kitzingen, Wasserschutzpolizei aus Würzburg und Schweinfurt sowie der Rettungsdienst mit mehreren Notärzten sowie ein Rettungshubschrauber.

Foto: Höschi
Text: HaZi


Glück im Unglück

Am Sonntag, 11.07.2010, kurz vor 18.30 Uhr kam es auf der BAB 3 zwischen dem Autobahnkreuz Biebelried und der Anschlussstelle Kitzingen in Fahrtrichtung Nürnberg zu einem Verkehrsunfall. Offenbar kam wegen eines Reifenplatzer ein PKW mit zwei Personen von der Autobahn ab, überschlug sich und kam im angrenzenden Wald zum stehen. Die zwei PKW-Insassen konnten sich selbst aus dem Fahrzeugwrack befreien. Neben Rettungsdienst und Polizei waren die Freiwilligen Feuerwehren Dettelbach und Kitzingen im Einsatz, erstellten eine Verkehrsabsicherung und säuberten die Fahrbahn von herumliegenden Fahrzeugteilen.

HaZi


Ungewöhnliche Einsatzhäufung während Halbfinalspiel

Dienstag, 6. Juli 2010. Das erste Halbfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 lief. Die Niederlande führten 2:1 gegen Uruguay. Das Spielende konnten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kitzingen und der Werkfeuerwehr Fehrer allerdings nicht mehr sehen. Kurz nach 22 Uhr wurden die Meldeempfänger der FFW durch die Leitstelle Würzburg aktiviert: »Wohnhausbrand«.
Noch während die Einsatzkräfte im Feuerwehr- Gerätehaus ihre Schutzbekleidung anlegen und die ersten Fahrzeuge besetzen, kommt die nächste Meldung mit Alarmierung der Werkfeuerwehr Fehrer: »Schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person.« Einsatzsplitting: Löschgruppenfahrzeug, Drehleiter und andere Einsatzfahrzeuge für die Brandbekämpfung fahren zum gemeldeten Wohnhausbrand. Rüstwagen und weitere Fahrzeuge für die Technische Hilfeleistung machen sich auf den Weg zur Nordtangente. Dort fanden die Einsatzkräfte mehrere Pkw vor, die ineinander verkeilt waren. In einem Wagen lag noch der Fahrer. Nach der Erstuntersuchung des Patienten entschied sich der Notarzt für eine schonende Rettung. Das bedeutete den Einsatz von schwerem Ret- tungsgerät, um das Dach des Pkw zu entfernen.
Noch während der Erstuntersuchung des Patienten im Unfallfahrzeug meldeten die Kräfte des Löscheinsatzes, dass glücklicherweise kein Wohnhausbrand vorlag. Zwar war es durch einen Grill zur Entzündung einer Überdachung gekommen, aber die Be- wohner hatten den Entstehungsbrand schon weitgehend abgelöscht. Die Feuerwehrarbeit blieb auf Nachschau beschränkt.
Entspannung war trotzdem nicht angesagt, denn erneut meldete sich der Disponent der Leitstelle mit einem Auftrag: »Schnelles Türöffnen«. An der Einsatzstelle Nordtangente waren die Feuerwehrleute immer noch gebunden. Beim Wohnhausbrand ebenfalls. Zumindest konnten dort nicht unmittelbar alle Fahrzeuge herausgelöst werden.
Doch die Strategie der Feuerwehr Kitzingen, möglichst bei jedem Einsatz noch Kräfte in der Hinterhand, sprich im Gerätehaus zu halten, bewährte sich erneut. Sofort rückte das bis zu diesem Zeitpunkt nicht eingesetzte Kleinalarmfahrzeug aus. Ein weiteres Fahrzeug von der Einsatzstelle »Wohnhausbrand« machte sich ebenfalls auf den Weg. Wie sich später zeigte, war dies wegen spezieller Gerätschaften auch notwendig. An der Nordtangente waren die Patienten mittlerweile in der Hand des Rettungsdienstes und die ersten nicht mehr erforderlichen Fahrzeuge traten die Rückfahrt an, um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen. Die Mannschaft an der Einsatzstelle »Türöffnung« würde, wie sich später herausstellte, noch länger gebunden sein. Die beim Verkehrsunfall verbliebenden Feuerwehrleute mussten ebenfalls noch eine geraume Zeit ausharren. Für Polizei und Sachverständige wurde die Unfallstelle ausgeleuchtet. Erst gegen 01.30 Uhr rückten die letzten Kräfte der Werkfeuerwehr Fehrer und der Feuerwehr Kitzingen ab.
Dann erfuhren auch sie, dass die Niederlande das Finalspiel bestreiten wird.

Text: mu
Bilder: WF-Fehrer


Lastzuganhänger kippt um

Donnerstagnacht, 13.05.2010, der Vatertag war gerade drei Stunden alt, wurde die Stadtfeuerwehr Kitzingen zur Aufklärung zu einem Unfall mit eventuellen Gefahrgut alarmiert. Unweit der Anschlussstelle Kitzingen war auf der A 7 in Richtung Ulm ein Lastzuganhänger umgekippt. Nach Presseangaben soll ein Lastkraftwagenfahrer aus Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sein. Nach etwa 30 Meter konnte der Fahrer sein Gespann wieder auf die Fahrbahn zurücklenken, allerdings soll er dabei sein Fahrzeug übersteuert haben. Der Lkw mit Anhänger drehte sich und prallte schließlich in die Mittelschutzplanke. Einsatzleiter, Stadtbrandinspektor Engelbert Scherer, ließ den zuständigen Fachberater Gefahrgut, Kreisbrandmeister Hans Dresch hinzu- ziehen. Kurze Zeit später konnte Entwarnung gegeben werden. Im Anhänger befand sich eine kleine Menge Gasflaschen, die auslaufende Flüssigkeit stellte sich als Dispersionsfarbe heraus und trat nicht nach außen durch. Aus Gründen der Sicherheit wurde durch die Feuerwehr das Frachtgut des Anhängers umgeladen. Dem LKW-Fahrer passierte beim Unfall augenscheinlich nichts, die Schadenshöhe soll sich auf rund 44.000 Euro belaufen. Neben Feuerwehr waren Polizei und Rettungsdienst im Einsatz.

HaZi


Einfamilienhaus in Kitzingen brennt

In der Nacht zum Dienstag, 27.04.2010, kam es kurz vor 3 Uhr in einen Einfamilienhaus in Kitzingen zu einem Brand. Ein Mann, der sich alleine im Haus aufhielt, konnte selbst noch ins Freie flüchten und seine Nachbarn wach klingeln. Diese alarmierten dann die Feuerwehr. Im Gebäude breitete sich der Brand sehr schnell aus. Immer wieder flackerten Glutnester unter der Dachhaut auf. Der Hausbewohner wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, ein Nachbarhaus wegen Brandgefahr geräumt. Die Schadensumme soll sich nach Presseangaben auf mindestens 300.000 EURO belaufen, am Haus könnte Totalschaden entstanden sein. Neben Polizei, Rettungsdienst und Stromversorgungsunternehmen waren die Stadtfeuerwehr Kitzingen und die Stadtteilfeuerwehr Repperndorf im Einsatz. Von letzterer wurden weitere Atemschutzgeräteträger bereit gestellt. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis in den Morgen hin.
Besonders bemerkenswert ist, dass eine Nachbarin, nach guten amerikanischem Vorbild, von Anfang an pausierende Einsatzkräfte mit heißen Getränken und Brezeln versorgte. Da die Brandursache unklar erschien hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen.

Bilder u. Text: HaZi


Schwerer Verkehrsunfall

Am Freitag, 16.04.2010, gegen 16.50 Uhr, wurden die Freiwillige Feuerwehr Großlangheim und die Stadtfeuerwehr Kitzingen zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2272 (Kitzingen – Richtung Großlangheim) mit mehreren eingeklemmten Personen alarmiert. Bei Eintreffen der Stadtfeuerwehr waren keine Personen mehr eingeklemmt. Die Feuerwehren sperrten die Staatsstraße und reinigten die Fahrbahn. Neben Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehren war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

Foto: FF-Kitzingen
Text: HaZi


Einsatz für die Katz`

Am frühen Ostermontag, 05.04.2010, wurde die Stadtfeuerwehr Kitzingen zu einer Tierrettung nach Kitzingen-Etwashausen alarmiert. Besorgte Anwohner teilten der Leitstelle in Würzburg mit, dass sich eine Katze in die Dachrinne eines Wohnhauses eingeklemmt hätte. Die Katze harrte dort offensichtlich bewegungslos, längere Zeit in der Dachrinne aus und widerstand allerlei Lockversuchen. Die Feuerwehrdrehleiter wurde in Stellung gebracht. Angesichts der herankommenden menschlichen Übermacht, besann sich der erschreckte Stubentiger anders, rannte die Dachrinne entlang, kletterte über den Dachfirst auf die andere Dachseite, sprang von dort in Nachbars` Garten und machte sich auf und davon.

HaZi


Vier Personen aus brennendem Haus geholt

Am Donnerstag, 18.02.2010, in den Nachmittagsstunden, kam es in einem Mehrfamilienhaus in Kitzingen im Erdgeschoss und im Treppenhaus zu einem Brand welcher für alle Beteiligten glimpflich ausging. Zwei ältere Personen wurden leicht verletzt und wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Mit der Drehleiter wurde eine Bewohnerin aus dem Obergeschoss gerettet. Weitere drei Personen wurden aus dem Untergeschoss ins Freie gebracht. Als Brandursache könnte ein Ofen im Untergeschoss des Hauses in Frage kommen. Laut Angaben der Presse soll sich die Schadenssumme auf rund 50.000 Euro belaufen. Das Haus ist momentan nicht bewohnbar, die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Foto: FF-Kitzingen
Text: HaZi

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