Einsätze 2009

Wäschetrockner in Flammen

Ein brennender Wäschetrockner führte am Dienstag, 15.12.2009, gegen 15.30 Uhr zu einen Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Stadt Kitzingen. Im Kitzinger Stadtteil Etwashausen fing in einem zweistöckigen Wohnhaus in einer Dachwohnung ein Wäschetrockner Feuer. Die Mieterin und ihr kleines Kind konnten sich ins Freie retten. Der im gleichen Anwesen wohnende Hausbesitzer konnte mit einem Pulverfeuerlöscher die Ausbreitung der Flammen auf die Holzverkleidung der Wohnung erfolgreich verhindern und dämmte den Brand ein. Die Feuerwehr führte Nachlöscharbeiten durch, brachte den Trockner ins Freie und suchte mit einer Wärmebildkamera die Wohnung nach möglichen Glutnestern hinter der Wandverkleidung ab. Hierzu musste auch teilweise die Holzverkleidung der Wohnung geöffnet werden. Es ist nicht auszuschließen, dass der Wäschetrockner durch einen technischen Defekt Feuer fing. Im Einsatz war die Stadtfeuerwehr Kitzingen mit einem kompletten Löschzug, der Rettungsdienst sowie die Polizei, welche Ermittlungen aufgenommen hat.

Foto: FF-Kitzingen
Text: HaZi


Im Nebel vom Einsatz zum Einsatz

Am Montagvormittag, 07.12.2009, wurde die Stadtfeuerwehr Kitzingen zu einem schweren Verkehrsunfall auf die A7 kurz hinter dem Autobahnkreuz Biebelried Richtung Norden, zusammen mit anderen benachbarten Feuerwehren, alarmiert. Ein LKW-Fahrer prallte im Nebel auf einen Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei auf und wurde dabei offenbar tödlich verletzt. Beim Abrücken von der Einsatzstelle wurde die Kitzinger Wehr sogleich zu einem weiteren Einsatz auf die A7, diesmal Richtung Süden, gerufen. Ein PKW-Fahrer rammte, laut Zeitungsangaben, ein Zivilfahrzeug der Polizei und schlitterte in die Außenschutzplanke der Autobahn. Hierbei gab es drei Leichtverletzte, ein PKW brannte dabei vollkommen aus.

Foto: FF-Kitzingen
Text: HaZi


Am Wasserdurchlass war die Flucht zu Ende

Am Dienstag, 10.11.2009, in den frühen Morgenstunden, soll nach Zeitungsangaben ein PKW-Fahrer in die Mittelschutzplanke der Autobahn gefahren sein. Ein Zeuge soll den in Schlangenlinien wegfahrenden PKW dann auf der B 8 bis kurz vor Kitzingen gefolgt sein. Weit kam der Flüchtende nicht. Am Repperndorfer Berg kam der PKW von der Straße ab
und prallte gegen einen Wasserdurchlass. Der Fahrer konnte dadurch seinen PKW nicht mehr selbstständig verlassen. Die Stadtfeuerwehr Kitzingen befreite den Mann aus seinem Fahrzeug, anschließend wurde er in eine Klink nach Würzburg gebracht.

HaZi


Brand gelegt

Am Samstag, 24.10.2009, als der Tag noch keine zwei Stunden alt war, legte ein Unbekannter an der Außenfassade einer Betriebsscheune eines Gartenbaubetriebes am Kitzinger Stadtrand Feuer. An die Wand gesetzte Holzbalken wurden in Brand gesetzt. In der Scheune lagerten hinter der Brandwand Düngevorräte und Pflanzenschutzmittel. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass sich die eingelagerten Betriebsmittel durch die abgegebene enorme Strahlungswärme des Feuers entzündeten. Neben Polizei und Rettungsdienst war die Stadtfeuerwehr Kitzingen mit drei Löschgruppen im Einsatz. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Feuerwehr Kitzingen


Schwerer Verkehrsunfall auf der B 8

Am Freitag, 16.10.2009, in den Nachmittagsstunden, wurde die Stadtfeuerwehr Kitzingen und die Freiwillige Feuerwehr Biebelried zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 8 bei Repperndorf, in Höhe der Gebietswinzergenossenschaft Franken, alarmiert. Ein Audi und ein VW prallten aufeinander. Am Unfallort starben Fahrer und Beifahrerin des VW, im Audi wurden zwei Insassen schwer verletzt. Durch die Wucht des Aufpralls wurden der Motorblock und Teile des Getriebes des Audi abgerissen und flogen rund 20 Meter auf einen Pendlerparkplatz. Dort beschädigten sie einen abgestellten PKW, Parkplatzbesucher kamen dabei offenbar nicht zu Schaden. Die Feuerwehren öffneten die betroffenen Fahrzeugtüren der PKW, erstellten eine Verkehrsabsicherung, leiteten den Verkehr weiträumig um, banden ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten ab und betreuten bis zum Eintreffen der Notfallseelsorge Unfallbeteiligte nebst deren hinzugekommene Angehörige. Die B 8 war bis gegen 18 Uhr komplett gesperrt. Da der Unfallhergang unklar erschien, zog die Polizei einen Gutachter hinzu.

Feuerwehr Kitzingen


Wohnhausbrand in Rödelsee

Am Freitag, 09.10.2009, in den Nachmittagsstunden, wurde die Stadtfeuerwehr Kitzingen mit zwei Tanklöschfahrzeugen vorsorglich nach Rödelsee alarmiert. In der Nachbargemeinde sollte die Löschwasserversorgung bei einem Wohnhausbrand sichergestellt werden. Das einstöckige Haus, welches durch den Brand einsturzgefährdet erschien, brannte aus. Zwei darin befindliche Personen konnten sich zuvor noch ins Freie retten. Nach Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 150.000 EURO. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Rödelsee, Fröhstockheim, Großlangheim, Iphofen und Stadt Kitzingen. Nachdem die Brandursache unklar erschien nahm die Kriminalpolizei Ermittlungen auf.

Feuerwehr Kitzingen


Von der Straße abgekommen

Am Montag, 14.09.2009, gegen 19.15 Uhr, kam eine junge PKW-Fahrerin zwischen Kitzingen und Großlangheim von der Straße ab. In der angrenzenden Wiese überschlug sich der PKW und kam auf der Seite zum stehen. Die verletzte Fahrerin konnte ihren PKW nicht mehr aus eigener Kraft verlassen und wurde durch die Freiwilligen Feuerwehren Stadt Kitzingen und Großlangheim aus ihrer misslichen Lage befreit und den Rettungsdienst übergeben.

Feuerwehr Kitzingen


Fast wäre die „3“ verschwunden

Am 11.06.2009 wurde die Drehleiter der Stadtfeuerwehr Kitzingen zum Mainfrankenpark alarmiert. Dort drohte, auf Grund eines Sturms, an der Außenfassade des 3D-Kinos, die werbewirksame Ziffer „3“ aus rund 20 Meter Höhe herab zu fallen. Mit vereinten Kräften der zuständigen Freiwilligen Feuerwehr Dettelbach konnte die sich selbstständig machende „3“ provisorisch gesichert werden. Danach konnte es nur noch heißen: „Film ab“

Feuerwehr Kitzingen


Im Wolfsgraben war die Reise zu Ende

Am Samstag, 13.06.2009, gegen 18.30 Uhr wurde die Stadtfeuerwehr Kitzingen zu einem PKW-Brand auf die A 7, Fahrtrichtung Ulm auf dem Parkplatz „Wolfsgraben“ alarmiert. Ein Paar aus Mittelfranken machte auf dem Parkplatz Zwischenstopp und bemerkte während der Pause plötzlich, dass aus ihrem Fahrzeug Rauch austritt. Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich das Fahrzeug schon in Vollbrand und wurde dabei vollkommen zerstört. Die Brandursache dürfte auf einen technischen Defekt im Motorraum zurückzuführen sein. Die Feuerwehr löschte das Fahrzeug mit Schaum. Verletzt wurde während des Zwischenfalls niemand.

Feuerwehr Kitzingen


Unfall auf der B 8

Am Dienstag, 09.06.2009, kurz vor Mittag, kam auf der B 8 bei Biebelried ein, laut Zeitungsangaben 19-jähriger, mit seinem PKW ins Schleudern. In das quer stehende Fahrzeug prallten dann zwei weitere Fahrzeuge. Der vermutliche Unfallverursacher soll dabei schwer verletzt worden sein. Die Unfallursache war bis zum Abrücken der Feuerwehren nicht bekannt. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Biebelried, Kaltensondheim, Westheim, die Stadtfeuerwehr Kitzingen sowie aus dem Landkreis Würzburg die Freiwillige Feuerwehr Rottendorf.

Feuerwehr Kitzingen


Transporthilfe vom Schiff

Am Mittwoch, 20.05.2009, wurde gegen 16 Uhr die Drehleiter der Stadtfeuerwehr Kitzingen zu einer technischen Hilfeleistung am Main angefordert. Mainabwärts, zwischen der Ortschaft Sommerach und der Schleuße Gerlachshausen galt es eine nicht mehr gehfähige männliche Person von einem Schiff aus an Land zu bringen. Bereits angebrachte Stege zwischen dem Gütermotorschiff und Ufer schieden aus Gründen der Transportsicherheit des Patienten aus. Unter Zuhilfenahme der Drehleiter wurde der Mann schließlich an Land gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Gerlachshausen, Stadtschwarzach und Stadt Kitzingen, die Werkfeuerwehr Abtei Münsterschwarzach sowie Rettungsdienst und Polizei.

Transporthilfe vom Schiff – Nachtrag
Polizeiliche Ermittlungen haben ergeben, dass es sich bei der zu helfenden Person um einen 44-jährigen kroatischen Matrosen gehandelt hat. Offenbar übersah der auf dem Oberdeck tätige Matrose einen Teil einer Brückenkonstruktion, unter welcher sein Schiff gerade fuhr. Er wurde dabei am Kopf getroffen und stürzte mehrere Meter tief in den leeren Frachtraum des Schiffes. Hierbei brach er sich Beine und Arme. Der Verunfallte wurde in eine Würzburger Klinik verbracht.

Bilder: FF-Kitzingen


Wasserrettung auf dem Main

Am Freitagabend, 15.05.2009, gegen 19.30 Uhr, sprang eine männliche Person von der Autobahnbrücke bei Mainstockheim (BAB 3) in den Main und prallte unweit eines vorbeifahrenden Ruderbootes ins Wasser. Ein vorbeifahrender Schiffsführer eines Gütermotorschiffes meldete kurz darauf, dass die Person das Mainufer bei Albertshofen erreicht hat. Allerdings machte die Person keine Anstalten aus dem Wasser zu gehen, vielmehr schwamm der Mann wieder zurück in Richtung Flussmitte. Zu seiner Suche wurden mehrere Boote, ein Hubschrauber sowie ein Boot mit Wärmebildkamera eingesetzt. Nach kurzer Zeit konnte er von einer Bootsbesatzung des Technischen Hilfswerks Kitzingen aus dem Wasser gezogen und völlig entkräftet dem Rettungsdienst übergeben werden.
Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Mainstockheim, Albertshofen sowie die Stadtfeuerwehr Kitzingen nebst Technischem Hilfswerk, Wasserwacht, Rettungsdienst und Polizei. Das Motiv für den Brückensprung ist nicht bekannt.

Bilder: FF-Kitzingen


Brand im vierten Stockwerk

Am 11.04.2009, gegen 12 Uhr, kam es in einer Wohnung im vierten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Kitzinger Siedlung zu einem Brand. Anlieger, welche Rauchaustritt aus einem Fenster feststellten, alarmierten die Feuerwehr.
Die Stadtfeuerwehr Kitzingen öffnete die Wohnungstüre und hatte den Brand rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. Nachdem die Brandursache unklar ist, ermittelt die Polizei.

Bilder: FF-Kitzingen


Schwelbrand im Dach

Am 09.04.2009, gegen 9 Uhr, kam es im Rahmen von Renovierungsarbeiten im Dachstuhl eines Wohnhauses in Kitzingen zu einem Schwelbrand. Die von Handwerkern alarmierte Feuerwehr öffnete einen Teil der Dachhaut, entfernte schwelende Holzfaserplatten und hatte den Brand rasch unter Kontrolle. Zur Sicherheit wurde das Dach mit Hilfe einer Wärmebildkamera nach möglichen Glutnestern abgesucht. Im Einsatz war die Stadtfeuerwehr Kitzingen mit fast 25 Kräften und vier Fahrzeugen.

Bilder: FF-Kitzingen


Brand im Wohnhaus

Am Samstag, 07.03.2009, gegen 19.45 Uhr, wurde die Stadtfeuerwehr Kitzingen zu einem Brand in die Kaltensondheimer Straße alarmiert. Ein Ölofen im Keller eines Wohnhauses brannte unter starker Rauchentwicklung. Eine ältere Person setzte daraufhin einen Notruf ab und begab sich zum Lüften des Hauses in das Obergeschoss des Gebäudes. Durch die starke Rauchentwicklung gelang es dem Senior allerdings nicht mehr seine Wohnung über das Treppenhaus zu verlassen, er wurde mit Hilfe einer Drehleiter gerettet. Vorsorglich wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert. Das Haus wurde im Inneren stark verrußt.

Bilder: FF-Kitzingen


Kleiner Vogel – Großer Aufwand

Am Dienstag, 03.03.2009, in den Nachmittagsstunden, wurde die Stadtfeuerwehr zu einer technischen Hilfeleistung in einen Stadtteil gerufen. Ein Papagei war ausgebüxt und ließ sich oben in einer rund 12 Meter hohen Trauerweide nieder. Anleitern am Baum war nicht möglich. Ebenso schlugen Lockversuche fehl. Die Drehleiter wurde in Stellung gebracht, hierzu musste allerdings die enge Straße gesperrt werden. Von einem Tanklöschfahrzeug aus wurde über einen Schlauch das Tier behutsam nass gemacht. Erst jetzt begann der Mohrenkopfpapagei namens „Bobby“ mit einem zögerlichen Abstieg und konnte letztendlich wohlbehalten eingefangen werden.
Anzumerken wäre noch, dass einige Schaulustige die ganze Aktion „… nur für einen Vogel…“ für überzogen hielten und die Tierrettung dementsprechend einsatzbegleitend kommentierten.

Bilder: FF-Kitzingen


Brand im dezentralen Jugendtreff

Am Montag, 26.01.2009, gegen 17.30 Uhr, wurde die Stadtfeuerwehr Kitzingen zu einem Brand in die Äußere Sulzfelder Straße alarmiert. Einer der für Jugendliche als Treffpunkt hergerichteter Bauwagen stand in hellen Flammen. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren keine Personen auf dem mit einem Zaun abgeteilten Grundstücksteil des dezentralen Jugendtreffs im Kitzinger Bauhof festzustellen. Der Bauwagen brannte aus, ein Übergreifen der Flammen auf den Nachbarwagen konnte verhindert werden. Die Brandursache ist unklar, die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Bilder: FF-Kitzingen


Wenn am 25. der 28. ist

Auch heute am Sonntag, 25.01.2009, wurde die Stadtfeuerwehr Kitzingen zu zwei Einsätzen alarmiert. Der Einsatz Nr. 27 dieses Jahres war gegen 13.30 Uhr auf die A3 zu einem brennenden PKW. Dieser Einsatz wurde mit der Freiwilligen Feuerwehr Biebelried gemeinsam durchgeführt. Die Einsatznummer 28 ließ nicht lange auf sich warten: in den späten Nachmittagsstunden wurde zu einem Zimmerbrand nach Etwashausen alarmiert. Personenschaden gab es zum Glück nicht, wenngleich das betroffene Zimmer wohl gewisse Zeit unbewohnt bleiben wird.
28 Einsätze, davon zwei Großbrände innerhalb von 25 Tagen, fordern von den Freiwilligen einiges ab.

Das Bild zeigt einen Verkehrsunfall mit mehreren Beteiligten auf der Umgehungsstraße Biebelried (B8) im Nebel vor zwei Wochen. Auch hier war die Freiwillige Feuerwehr Biebelried mit im Einsatz.

Bilder: FF-Kitzingen


Großbrand in einem Gartenbaubetrieb

Am Samstag, 24.01.2009, gegen 15.15 Uhr, wurden die Stadtfeuerwehr Kitzingen mit sämtlichen vier Stadtteilfeuerwehren nebst Notfallseelsorge zu einen Brand in einem Gartenbaubetrieb im Kitzinger Stadtteil Etwashausen alarmiert. Eine hohe schwarze Rauchwolke wies den Einsatzkräften den Weg zur Einsatzstelle. Ein Teil des Gartenbaubetriebes mit bereits fertigen Pflanzen und einem Lastkraftwagen wurde ein Raub der Flammen. Ein weiteres Ausbreiten der Flammen, auch auf einem direkt vor dem Betrieb geparkten LKW, konnte verhindert werden. Die Schadensumme soll sich nach Angaben aus der Presse auf rund 200.000 EURO belaufen, den Brand sollen zündelnde Kinder verursacht haben.

Bilder: FF-Kitzingen


Schwerer Verkehrsunfall – bislang ohne Zeugen

Am 7. Januar, gegen 11.30 Uhr, ereignete sich auf der Umgehungsstraße von Biebelried (B8) ein folgenschwerer Verkehrsunfall mit zwei PKW. Der Fahrer eines Fiat wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Da die Unfallursache unklar war, zog die Polizei einen Sachverständigen hinzu. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Biebelried und die Stadtfeuerwehr Kitzingen sowie der Rettungsdienst des BRK Kitzingen.

Laut Polizei werden Zeugen des Unfalls gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Kitzingen, Tel. 09 321 – 14 10, in Verbindung zu setzen.

Bilder: FF-Kitzingen


Vorsätzliche Brandstiftung ausgeschlossen

Die Ursache für das Großfeuer in der Neujahrsnacht in der Kitzinger Tännigstraße ist nach wie vor unklar. Nach Presseberichten schließt die Polizei aber ein „vorsätzliches Fehlverhalten“ aus. Vielmehr könnte eine Silvesterrakete oder auch ein technischer Defekt das Feuer ausgelöst haben. Der Sachschaden soll sich auf mindestens 250.000 EURO belaufen.

Bilder: FF-Kitzingen


Zimmerei steht in Flammen

Am frühen Neujahrsmorgen, gegen 03.20 Uhr, brach in einem Zimmereibetrieb am Stadtrand von Kitzingen ein Brand aus. Ein eingeschossiges Gebäude und eine angebaute Lagerhalle einer Baufirma wurden dabei teils vollkommen zerstört. Bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt und der engen Bebauung um den Brandherd stellten sich die Löscharbeiten als sehr schwierig dar. Einige unmittelbare Nachbarn verließen während der Brandbekämpfungsmaßnahmen ihre Wohnungen. Durch massives Eingreifen mehrerer Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf Nachbarwohngebäude verhindert werden. Der Einsatzort wurde großräumig abgesperrt. Durch gefrorenes Löschwasser bildeten sich rund um die Einsatzstelle und angrenzenden Straßen teils große Eisflächen. Teile der Löschmannschaften und Einsatzgerät waren durch auftretenden Wassernebel buchstäblich vereist. Sechs Feuerwehrangehörige erlitten im Einsatz Frakturen, Schnitt- und Sturzverletzungen, Prellungen, Bänderdehnungen und leichtere Verbrennungen. Sie wurden von einem Notarzt und von den Besatzungen mehrerer Rettungsfahrzeuge ärztlich versorgt. Trotzdem mussten zwei Feuerwehrangehörige ambulant eine Klinik aufsuchen. Das BRK stellte mehrere beheizbare Zelte auf und versorgte die Einsatzkräfte mit heißen Getränken. Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht wegen der ungeklärten Brandursache Ermittlungen aufgenommen. Im Großeinsatz waren die Stadtfeuerwehr Kitzingen, alle Stadtteilfeuerwehren aus Repperndorf, Hohenfeld, Hoheim und Sickershausen, dazu die Freiwilligen Feuerwehren aus Iphofen, Albertshofen und Mainstockheim sowie die Werkfeuerwehr Fehrer mit rund 160 Einsatzkräften. Neben der Polizei stellte das BRK Kitzingen noch knapp 50 Helfer. Nach Polizeiangaben soll sich die Schadenssumme auf rund 250.000 EURO belaufen. Die Einsatzdauer belief sich mit einer Brandnachschau am Nachmittag auf über neun Stunden.

Bilder: FF-Kitzingen

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