Der Ehrenkommandant

Rudolf („Rudi“) Stöckinger, Ehrenkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kitzingen feierte am 6. Januar 2008 seinen 70.Geburtstag. Geboren in Untersambach trat er als gelernter Schlosser im Jahre 1970 der Stadtfeuerwehr Kitzingen bei. Aus der Ehe mit seiner Frau Irene gingen ein Mädchen und zwei Buben hervor, welche ihm und seiner Frau inzwischen mehrere Enkelkinder bescherten. Nach nur sechs Jahren Dienstzeit wurde er zum Stadtbrandinspektor ernannt. Es folgten zahlreiche Lehrgänge bei den beiden bayerischen Staatlichen Feuerwehrschulen in Regensburg und Würzburg sowie bei der Berufsfeuerwehr München. Für besondere Verdienste wurde ihm am 10.12.1979 durch das Bayerische Ministerium des Innern das Steckkreuz verliehen. Seit dem Jahre 1976 wurde er ohne Unterbrechung 21 Jahre lang, bis zu seinem gesetzlich verordneten Ruhestand, stets mit überwältigender Mehrheit der Aktiven zum Kommandanten der Wehr gewählt. Nach Ausscheiden aus dem aktiven Feuerwehrdienst wurde er 1997 zum Ehrenkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Kitzingen ernannt. Als städtischer Mitarbeiter trat er im Jahre 1998 in den wohlverdienten Ruhestand. Aus Gründen einer erheblich kürzeren Ausrückezeit der Wehr war „Rudi“ stets ein Verfechter des heutigen Standorts der Feuerwehr in der innerstädtischen Landwehrstraße und nicht, wie damals massiv in städtischen Augenschein genommen, in der Äußeren Sulzfelder Straße in Kitzingen (jetziger Bauhof). Hierbei erinnert der Jubilar an den vorgestern geschehenen schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person bei Albertshofen, mit einer lediglich minutiösen Ausrückezeit der Stadtfeuerwehr, welche von einem anderen Standort des Gerätehauses nicht möglich gewesen wäre.

 

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