Einsätze 2005

Zu einem größeren Holzhaufenbrand in der Richthofenstr. wurden wir am 23.12.05 zur Mittagszeit gerufen. Durch das schnelle Eingreifen, konnte das Feuer rasch gelöscht werden, ein Übergreifen auf das Nachbargebäude wurde dadurch verhindert.

Text: RL
Foto: Schrolli


Ein Italienischer Sattelzug durchbrach am 20.12.05 gegen 11:15 Uhr auf der BAB3 bei Rottendorf in Richtung Frankfurt die Mittelleitplanke und kam auf der Gegenfahrbahn zum Stehen. Bei dem Unfall wurden zwei Personen leicht verletzt und es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 126.000,-Euro. Der Fernfahrer fuhr auf einem vor ihm bremsenden LKW auf, schob diesen auf einen dritten LKW-Zug und schleuderte dann nach links durch die Mittelleitplanke auf die Gegenfahrbahn, wo er zum stehen kam. Zur gleichen Zeit konnte ein BMW -Fahrer sein Fahrzeug nicht rechtzeitig abbremsen und prallte gegen den Auflieger, wobei dessen Fahrzeug total beschädigt wurde.
Der LKW hatte Farben geladen, welche sofort durch die Feuerwehren aus Kitzingen, Dettelbach und Biebelried gebunden und aufgefangen werden konnten.
Die Autobahn war zeitweise in beide Richtungen gesperrt.

Text: Auszug Kitzinger Zeitung
Foto: RL


Glück im Unglück – Fortsetzung

gut 24 Stunden nach dem vorangegangenen Verkehrsunfall mit glimpflichen Ausgang auf der Nachbarautobahn (wir berichteten auf unserer HP) wurden auf der BAB 3, im Kreuz Biebelried, am Donnerstag, gegen 16.30 Uhr, 13 Menschen offensichtlich von ihren Schutzengeln gut begleitet. Ein Sattelzugfahrer bemerkte ein Stauende zu spät und schob zwei weitere LKW auf einen Kleinbus, in welchem sich neben dem Fahrer noch sieben Kinder befanden. Der Kleinbus prallte daraufhin auf einen bereits stehenden PKW, welcher dadurch unter einen Klein-LKW geschoben wurde. Bei der Karambolage wurden mehrere Personen lediglich leicht verletzt. Im Einsatz waren neben den Freiwilligen Feuerwehren aus Kitzingen und Biebelried auch Feuerwehren aus dem Nachbarlandkreis Würzburg.

Text: HaZi
Foto: CaLi


Glück im Unglück

hatte offensichtlich ein Paar aus Hildesheim bei einem Auffahrunfall auf der BAB 7 am Mittwoch, 05.10.2005, in den späten Nachmittagsstunden, kurz nach der Anschlussstelle Kitzingen, in Fahrtrichtung Ulm. Vermutlich ungebremst fuhr der PKW aus Hildesheim auf einen vorrausfahrenden Zuckerrüben-Transporter auf und verkeilte sich im Heckbereich des LKW. Dadurch wurde der PKW etliche Dutzend Meter mitgeschleift bis er zum Stehen kam. Nach ersten Erkenntnissen sollen die PKW-Insassen nur leicht verletzt gewesen sein. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr konnten sie durch andere Verkehrsteilnehmer aus ihrem PKW befreit werden. Die Freiwillige Feuerwehr Kitzingen beschränkte sich auf die Betreuung der Verunfallten, der Verkehrsabsicherung auf der Autobahn, dem Brandschutz und das Abbinden von ausgelaufenen Flüssigkeiten.
So war auch diesmal schnelles und profesionelles Handeln von Freiwilligen ein Garant für die zügige Beruhigung der Lage auf der Autobahn.

Text: HaZi
Foto: Schrolli


Brand in Kaltensondheim

Am 25.7.05, in den Vormittagsstunden, brannte ein landwirtschaftliches Anwesen in der Ortsmitte von Kaltensondheim. Menschen kamen glücklicherweise dabei nicht zu Schaden. Die Freiwillige Feuerwehr Kitzingen konnte zusammen mit Nachbarfeuerwehren ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude verhindern und untergebrachte Tiere in Sicherheit bringen.
Da die Brandursache nicht geklärt ist, hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen

Text: HaZi
Foto: RL


Am Sonntag, gegen 4.45 Uhr, kam es in der Kitzinger Altstadt zu einem Wohnhausbrand. Der Dachstuhl nebst darunter liegenden Wohnungen wurde ein Raub der Flammen. Es gab mehrere Verletzte, darunter auch drei Feuerwehrleute. Eine schwerverletzte Frau konnte durch den ersteintreffenden Feuerwehrtrupp gerettet werden und wurde dem Rettungsdienst übergeben.
Im Einsatz war die Stadtfeuerwehr mit den Stadtteilfeuerwehren aus Repperndorf, Hoheim, Hohenfeld und Sickershausen. Aus Iphofen wurde zur Unterstützung der Löscharbeiten eine weitere Drehleiter zugezogen.
Die Brandursache ist noch nicht erklärt, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

HaZi


Bei einem schweren Verkehrsunfall am Samstag, 9.7.2005, auf der BAB 3 beim Autobahnkreuz Biebelried, sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Fünf weitere Personen, darunter zwei Kinder, wurden schwerst verletzt.
Im fahrbahnbeengten Baustellenbereich ist gegen Mittag ein PKW aus Schweden vermutlich in den Gegenverkehr geraten. Fünf Fahrzeuge waren unfallbeteiligt. Die Autobahn musste in beide Richtungen wegen der Rettungs- und Bergearbeiten für rund drei Stunden voll gesperrt werden. Die Rückstaus waren beträchtlich.
Eine im Stau stehende Frau erlitt einen Herzinfarkt. Sie konnte erfolgreich versorgt werden. Im Großaufgebot der Rettungskräfte, mit drei Hubschraubern und mehreren Rettungswagen und Notärzten waren neben den Freiwilligen Feuerwehren Kitzingen und Biebelried, auch die Notfallseelsorge aus Kitzingen und Iphofen, das THW aus Ochsenfurt sowie mehrere Feuerwehren aus umliegenden Gemeinden.

HaZi


Am vergangenen Sonntagnachmittag, den 29. Mai 2005, machte Badende im Schlosssee bei Mainsondheim lautes Gluckern stutzig. Ein Schwimmbagger drohte im See zu versinken. Als gegen 17 Uhr Polizeikräfte und THW anrückten, lag das Baggerschiff schon halb unter Wasser. Nur ein Stahlseil, mit dem die „Patrick“ am Ufer festgemacht war, verhinderte deren kompletten Untergang. Nach Meinung von Sachverständigen „könnte man mit der Bergung des Schwimmbaggers am Folgetag beginnen“.
Angesichts der bedrohlichen Lage, und dass ein Ölfilm auf dem Gewässer immer größer zu werden scheint, wurde am Montagvormittag die Ölwehr des Landkreises Kitzingen alarmiert. Jetzt wurde, zusammen mit dem THW, die landkreiseigene Ölsperre im Mainsee eingebracht. Dadurch konnte erfolgreich verhindert werden, dass keine schädlichen Betriebsstoffe des Baggers im Main fließen konnten. Der Schwimmbagger kann mit bis zu 6000 Liter Dieselkraftstoff betankt werden. Feuerwehr und THW kämpften tagelang gemeinsam für die Umwelt. Vom Gewässer konnte eine große Menge Öl-/Diesel-/Wassergemisch abgesaugt werden. Die unter Anleitung von diversen Sachkundigen versuchten Hebeversuche des Baggers schlugen allesamt fehl.
Am Mittwoch wurden die Feuerwehrkräfte abgezogen, da ein weiteres Ausbreiten des Öl-/Dieselgemisches nicht mehr gegeben war und die Feuerwehrführung die Meinung vertrat, dass die Hebung des Baggers nicht Feuerwehraufgabe ist. Die Ölsperre wurde im See belassen und durch die Feuerwehr lediglich noch kontrolliert.
Den Grund, wieso das Bagger-Ponton mit dem Heck auf Grund kam, ist noch nicht geklärt. Mittlerweilen gelang es, das Schiff zu heben.
Im Großaufgebot waren neben Berufstauchern, Sachverständigen und verschiedenen Behördenvertretern die Freiwilligen Feuerwehren Kitzingen, Volkach und Dettelbach sowie die Berufsfeuerwehr Würzburg. Der Sach- und Umweltschaden soll sich auf rund 100.000 EURO belaufen.

HaZi


Am 21.04.2005, kurz nach 8 Uhr, geriet in der Goethestraße in Kitzingen ein Wäschetrockner in Brand. Der Trockner war im Kellergeschoss eines Mehrfamilienwohnhauses aufgestellt. Aufgrund auslösender Rauchmelder im gesamten Treppenhaus wurden die Hausbewohner frühzeitig auf den Brand aufmerksam gemacht und konnten sich in Sicherheit bringen. Die Stadtfeuerwehr Kitzingen hatte den Brand rasch unter Kontrolle, der Gebäudeschaden ist gering.

HaZi


Flächenbrand 19.03.2005

Eigentlich sollte nur ein kleiner Abfallhaufen verbrannt werde, doch dann ging alles sehr schnell. Die Flammen griffen auf die benachbarte Wiese neben dem Bahndamm an der Harvey-Kaserne Richtung Großlangheim über. Als die Freiwillige Feuerwehr Kitzingen und die US-Feuerwehr eintrafen, standen schon rund 800 Quadratmeter in Flammen.

Foto: MU


Zu einem Einsatz rückte die Feuerwehr mit dem Gerätewagen-Gefahrgut in der Nacht zum Donnerstag, 17.3.2005, gegen 3.15 Uhr aus. Von einem, in einem Gewerbegebiet abgestellten Lastzug mit Gefahrgutkennzeichnung, lief eine dunkle Flüssigkeit aus. Ein LKW-Fahrer, welcher das von einem anderen Kollegen bereits abgestellte und verlassene Fahrzeug für die Weiterfahrt in der Nacht übernehmen wollte, verständigte daraufhin die Polizei. Diese alarmierte nunmehr die Feuerwehr. Es wurde festgestellt, dass von einer geladenen Pumpe lediglich Maschinenöl ausgelaufen war, welches abgebunden wurde.
Übereinstimmend erklärten die beteiligten Einsatzkräfte, dass der LKW-Fahrer richtig gehandelt hat, da er, bei Entdeckung der Leckage von einer auslaufenden gefährlichen Flüssigkeit ausgehen musste.

HaZi


Am 02.03.2005, in den Abendstunden, kam ein tschechischer Lastzug auf der BAB 3, in der Nähe des Autobahnkreuzes Biebelried in Brand. Der Fahrer konnte sein Gespann noch auf den Standstreifen abstellen und den Anhänger abkuppeln. Sein Löschversuch mit einem Handfeuerlöscher, den Brand im Motorraum zu löschen, schlug allerdings fehl. Der LKW samt Ladung (Kühler für Lastkraftwagen) brannten komplett aus. Der Rückstau auf der BAB 3, in Richtung Frankfurt, soll rund 18 Kilometer betragen haben.
Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Kitzingen, Dettelbach und Stadtschwarzach sowie die Werkfeuerwehr der Abtei Münsterschwarzach.

HaZi


Rutschpartie mit Gefahrgut

In der Nacht zum 1.2.2005 kam ein Lastzug, kurz vor 3 Uhr , bei Biebelried von der eisglatten B 8 ab und kippte auf einen Acker um. Von der Ladung, teils Gefahrgut in Fässern und Kanistern riss ein Fass mit Kohlenwasserstoff auf.
Zur Bergung der gefährlichen Güter waren der 1. Löschzug-Gefahrgut des Landkreises Kitzingen (Freiwillige Feuerwehr Kitzingen, Iphofen, Sickershausen) die FF Biebelried sowie drei Feuerwehren aus dem angrenzenden Landkreis Würzburg im knapp dreistündigen Einsatz.
Der LKW-Fahrer blieb unverletzt, der Sachschaden soll sich, laut Zeitungsangaben, auf rund 40000 EURO belaufen.

HaZi


Mutter und Kind tot

So lautet die schreckliche Bilanz eines schweren Verkehrunfalls am Sonntag, 9.1.2005, gegen 18 Uhr auf der B 8 zwischen Kitzingen und Biebelried. Eine 37-jährige Frau aus dem hiesigen Landkreis und ihre neun Jahre alte Tochter wurden dabei tödlich verletzt. Vier weitere Unfallbeteiligte wurden schwer verletzt. Ein Mitglied der Gaststreitkräfte wollte offensichtlich mit seinem Pickup von der Autobahnausfahrt Kitzingen der A 7, nach links, in die B 8 einbiegen. Offenbar nahm er dabei einem mit fünf Personen besetzten VW-Passat die Vorfahrt. Durch den Aufprall schleuderte der Passat auf die Gegenfahrbahn. Hierbei stieß ein VW-Campingbus frontal in die andere hintere Fahrzeugseite. Im Fond des Passat starben Mutter und Kind, Fahrer und Beifahrerin wurden schwer, deren fünf Monate altes Kind lebensbedrohlich verletzt. Die Beifahrerin des Campingbusses wurde ebenfalls schwer verletzt. Nach Zeitungsangaben soll die vierköpfige Familie des vermeintlichen Unfallverursachers unverletzt geblieben sein.
Neben der Stadtfeuerwehr Kitzingen und der Feuerwehr Biebelried waren ein Großaufgebot des Rettungsdienstes aus Kitzingen und Würzburg im Einsatz. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden alle drei Fahrzeuge sichergestellt und ein Sachverständiger eingeschaltet.

HaZi


Massenkarambolage auf der Autobahn

Am Freitag, 7. Januar 2005, kurz vor 7 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A 7, Fahrtrichtung Ulm, kurz vor dem Autobahnkreuz Biebelried, ein Massenunfall. Beteiligt waren sechs PKW und ein Geländewagen mit Anhänger. Bei dem Unfall starb eine 23-jährige Frau aus einem neuen Mitgliedstaat der Europäischen Union, fünf weitere deutsche Unfallbeteiligte wurden teils schwer verletzt. Ein 40-jähriger Beteiligter galt bei Eintreffen der Rettungskräfte als vermisst. Die Suche nach dieser Person, im ländlichen Bereich der Unfallstelle, durch Polizei und Feuerwehr, wurde durch einen Polizeihubschrauber unterstützt. Die Person konnte im Mainfrankenpark (*) festgenommen werden, eine Blutentnahme wurde angeordnet, die Fahrerlaubnis sichergestellt.
Die Unfallursache ist bis dato unbekannt, alle beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt. Der Sachschaden soll zirka 150000 EURO betragen. Wegen des Unfalls war die A 7 in Richtung Ulm mehrere Stunden gesperrt, an der Anschlussstelle Estenfeld wurde ausgeleitet. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Kitzingen, Dettelbach und Rottendorf, Kräfte des ärztlichen Rettungsdienstes sowie der Polizei.

(*) Gewerbeansiedelung auf der „grünen Wiese“, von der Unfallstelle knapp zwei Kilometer entfernt, mit Zollamt und Polizeiinspektion.

HaZi


Auf der Autobahn A 7, in Fahrtrichtung Ulm, kam am Dienstag, den 04.01.2005, kurz nach Mitternacht, ein Lastzug in Brand.
Der Motorraum der Zugmaschine war in Brand geraten. Der Fahrer stellte den Lastzug auf dem Standstreifen ab und versuchte, mit Hilfe eines Feuerlöschers, den Brand zu löschen.
Erst den alarmierten Feuerwehren aus Kitzingen und Biebelried gelang es die Flammen zu ersticken. Ein Übergreifen der Flammen auf die Ladung konnte noch verhindert werden. Der Sachschaden an Motor und Fahrerhaus soll sich auf zirka 30000 EURO belaufen.
Wegen der Löscharbeiten musste die Autobahn für rund eine Stunde gesperrt werden.

HaZi

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