Betonmischer wird Löschfahrzeug

Vor kurzem wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Kitzingen ein Betonpumpenfahrzeug „feuerwehrtauglich“ hergerichtet. Zumindest was die Wasserförderung angeht. Die verwendeten Geräte hierzu waren aus Feuerwehrbeständen und wurden kostenneutral selbst hergestellt. Die Firma LZR aus Kitzingen gab ihr Einverständnis, stellte dazu den Betonmischer, die Stadt prüfte und gab „grünes Licht“ für die ganze Sache. Nachdem die alte Drehleiter nur noch beschränkt einsatztauglich ist, der Wasserwagen schon bei der Olympiade in München im Einsatz war, wurde nach kostengünstigen Alternativen gesucht. Im Probelauf, mit Vertretern der Presse, zeigte sich das Betonpumpenfahrzeug als praktikable Alternative zur alten Drehleiter. Bei 12 Bar Ausgangsdruck im Löschfahrzeug wurden noch 1500 Liter Mainwasser / pro Minute vom Ausleger des Betonmischers ausgestoßen. Der Ausleger kann 24 Meter senkrecht und 20 Meter waagrecht, über Fernbedienung, gesteuert werden. Er ist nach allen Seiten drehbar und ist einer Wasserkanone gleich. Es ist vorstellbar, dass der Betonmischer, dessen Fahrer über Handy erreichbar ist, bei Schiffsbränden, aber auch im Stadtgebiet bei größeren Bränden, zum Einsatz kommen könnte. Nachdem die Presse über den Probelauf berichtete, zeigte auch das Bayerische Fernsehen an der Sache Interesse. Für die Dreharbeiten wurde am vergangenen Montag, in den Abendstunden, eine extra Vorführung abgehalten.

 

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