Gasbetriebene Linienbusse im Landkreis Kitzingen.

Die Gruppenführer und Ausbilder der Stadtfeuerwehr Kitzingen befassten sich dieser Woche mit möglichen feuerwehrtechnischen Störfällen bei gasbetriebenen Linienbussen. Solche Busse sind in Stadt und Landkreis Kitzingen eingesetzt. Hierzu stellte Uwe Lausen, Kraftfahrer beim Omnibusverkehr Franken (OVF) in Würzburg, in der Fahrzeughalle der Stadtfeuerwehr seinen Linienbus, Marke MAN, vor. Der Bus wird ausschließlich mit Erdgas betrieben, hat eine Leistung von 312 PS, eine Reichweite von rund 450 Kilometern und bietet Platz für annähernd 70 Personen. Das Fahrzeug ist umweltfreundlich und leise. Die damalige Anschaffung wurde durch den Freistaat Bayern gefördert. Dem ansonsten geruchlosen Erdgas wurde zur sofortigen Erkennung einer möglichen Leckage ein übelriechender Indikator beigemischt. Als gasbetriebenes Fahrzeug ist der Bus lediglich nur wegen seiner zusätzlichen Haube auf seinem Dach zu erkennen. Mit der landläufigen Meinung, dass sich unter dieser Haube eine Klimaanlage befindet, räumte Lausen sofort auf. Unter der Haube verbergen sich sieben Gasflaschen mit verdichtetem Erdgas. Das Gasgewicht beträgt 200 Kilogramm und hat ein Volumen von 1330 Liter. Lausen erklärte die Verlegung der Gasleitungen und die verschiedenartigen Sicherungseinrichtungen des Busses. Laut seiner Aussage ist es noch nie zu einem Störfall gekommen, welcher einen Feuerwehreinsatz erforderlich gemacht hätte. Feuerwehrkommandant Engelbert Scherer teilte hierbei mit, dass ein möglicher Einsatz wegen eines brennenden Busses genauso abläuft, wie ein üblicher Löschvorgang bei Gasbränden.

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