140 Jahre Feuerwehr Kitzingen

Staunen, schauen, mitfeiern: Wir, die Freiwillige Feuerwehr Kitzingen, begingen am Wochenende unser 140-jähriges Bestehen, mit annähernd 3000 Besuchern.

Eine Modenschau der etwas anderen Art bekamen die Gäste beim Kommersabend zu sehen. Wir zeigten die unterschiedlichen Schutzausrüstungen der Feuerwehr Kitzingen.

Nach dem Festkommers am Samstag für geladene Gäste , waren am Sonntag Tür und Tor für die Bevölkerung weit geöffnet. Oberbürgermeister Bernd Moser begrüßte die Gäste der Feuerwehr im Namen der Stadt und zeigte sich erfreut, dass trotz des Festkommerses am Vortag so viele ehrenamtliche Helfer zur Stelle waren und zum Gelingen des Tages beitrugen. Moser betonte in seiner Ansprache, dass die freiwilligen Leistungen der Stadt erhalten blieben, allerdings in gekürzter Form, da die Stadt „als letztes Glied in der Kette der Politik“ das nötige Geld fehle. Moser dankte dem Feuerwehrverein und seinen Mitgliedern abschließend für ihren großen Beitrag, den sie für die aktive Feuerwehr leisteten. Danach erhoben Gäste und Mitglieder gemeinsam das Glas und ließen die Feuerwehr Kitzingen hochleben. Den Glückwünschen zum Jubiläum schloss sich Feuerwehrreferent Karl-Heinz Schmidt an, der in seiner Ansprache das Engagement des Feuerwehrpersonals besonders herausstellte.

Schließlich gehörte das Feuerwehrgerätehaus den vielen Besuchern. Es gab Führungen durch Werkstätten, Lager, Schlauchwaschanlage und Trockenturm. Der Funkraum und das Museum konnten besichtigt werden. Weiter gab es Filmvorführungen von echten Einsätzen. Bei der Feuerwehrjugend wurde gemalt und gebastelt.

Notfallseelsorger Walter Schmelz informierte an einem eigenen Stand über die Betreuung von Opfern, aber auch von Feuerwehrleuten nach Einsätzen. Stadtbrandinspektor Engelbert Scherer bezeichnete es als echten Glücksfall, dass die Kitzinger Feuerwehr mit Diakon Schmelz einen eigenen Notfallseelsorger habe, der auch noch als aktiver Feuerwehrmann eingesetzt werden könne.

Während das Kolping-Musik-Corps in der Fahrzeughalle aufspielte, wurde das Wetter draußen besser. Dicht gedrängt standen am Nachmittag junge und junggebliebene Feuerwehrfans und beobachteten unsere Vorführungen. Auch an der Einfassung der Konrad-Adenauer-Brücke waren die besten Plätze besetzt, die einen freien Blick auf die Aktionen und Vorführungen garantierten. So demonstrierten wir gemeinsam mit den Helfern des THW die Bekämpfung eines Ölunfalls auf dem Main.

Es wurden Fettexplosionen nachgestellt, um die Gefährlichkeit des falschen Löschens zu demonstrieren und dabei zu zeigen, wie es richtig gemacht wird. Es folgte eine Einsatzübung zur technischen Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall. Für die Moderation war Feuerwehrchef Engelbert Scherer selbst zuständig. Er erklärte den dicht gedrängt stehenden Zuschauern den Ablauf und die Hintergründe des lebensecht wirkenden Geschehens.

Für Kinder gab es die Möglichkeit in Begleitung von Erwachsenen im Rettungskorb der Drehleiter die Kitzinger Stadt von oben zu betrachten. Wer Lust hatte besuchte, die Geräteschau und ließ sich die Geräte aus den Rüstwagen und Löschfahrzeugen zeigen und erklären.

Und auch die Computerfreaks kamen nicht zu kurz: Wer www.kitzingen.de/ffw-kitzingen anklickte, konnte sich umfassend über unsere Feuerwehr informieren.

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